Aus und vorbei: Das Java-Plugin für Browser geht in den Ruhestand
Das Web wird um einen langjährigen, festen Bestandteil ärmer - und viele Nutzer werden beruhigt aufatmen: Der Software-Konzern Oracle hat angekündigt, das Java-Browser-Plugin in den Ruhestand zu schicken. Dieses wird ab der Java-Version 9 nicht mehr länger unterstützt.
"Oracle plant, das Java-Browser-Plugin mit dem JDK (Java Development Kit) 9 auslaufen zu lassen", teilte die verantwortliche Abteilung Oracles mit. "Diese Technologie wird dann aus dem Oracle JDK und aus den JRE der zukünftigen Java SE-Releases entfernt." Das JDK 9 soll nach den bisherigen Planungen im März 2017 veröffentlicht werden.
Allerdings dürfte es schon zuvor schwierig werden, im Web überhaupt noch mit Java weiterzuarbeiten. Denn verschiedene Browser-Hersteller wollen das Plugin schon zu einem etwas früheren Zeitpunkt blockieren. Immerhin gibt es inzwischen längst hinreichend Alternativen und das Java-Plugin ist geradezu bekannt dafür, immer wieder ein Sicherheits-Risiko darzustellen.
Die Einstellung des Supports durch Oracle hat aber noch einen anderen Grund: In einem Papier zur Lage rund um den Einsatz von Java-Applets wird auch ausgeführt, dass auf den mobilen Plattformen ohnehin kein Browser entsprechenden Support mitbringt und der Einsatz der Technik damit ohnehin immer weniger sinnvoll ist. Ausgehend davon spielt Java insgesamt eine immer geringere Rolle - zumindest was die Client-Seite im Web angeht.
Die wenigen verbliebenen Web-Anwendungen, die noch mit Java-Applets arbeiten, werden in den kommenden Monaten aber endlich an einer Umstellung ihrer Technik arbeiten müssen. Denn auch wenn das Support-Ende natürlich nicht heißt, dass auch die vorhandenen Versionen nicht mehr funktionieren, dürfte man doch bald in eine Lage kommen, in der nur noch ein Bruchteil der Seitenbesucher überhaupt etwas angezeigt bekommt.
Download Java Runtime Environment (JRE) 7 Download Java Runtime Environment (JRE) 8
Allerdings dürfte es schon zuvor schwierig werden, im Web überhaupt noch mit Java weiterzuarbeiten. Denn verschiedene Browser-Hersteller wollen das Plugin schon zu einem etwas früheren Zeitpunkt blockieren. Immerhin gibt es inzwischen längst hinreichend Alternativen und das Java-Plugin ist geradezu bekannt dafür, immer wieder ein Sicherheits-Risiko darzustellen.
Die Einstellung des Supports durch Oracle hat aber noch einen anderen Grund: In einem Papier zur Lage rund um den Einsatz von Java-Applets wird auch ausgeführt, dass auf den mobilen Plattformen ohnehin kein Browser entsprechenden Support mitbringt und der Einsatz der Technik damit ohnehin immer weniger sinnvoll ist. Ausgehend davon spielt Java insgesamt eine immer geringere Rolle - zumindest was die Client-Seite im Web angeht.
Die wenigen verbliebenen Web-Anwendungen, die noch mit Java-Applets arbeiten, werden in den kommenden Monaten aber endlich an einer Umstellung ihrer Technik arbeiten müssen. Denn auch wenn das Support-Ende natürlich nicht heißt, dass auch die vorhandenen Versionen nicht mehr funktionieren, dürfte man doch bald in eine Lage kommen, in der nur noch ein Bruchteil der Seitenbesucher überhaupt etwas angezeigt bekommt.
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Christian Kahle
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