Toshiba will sparen: Keine PCs für Privatkunden mehr in Europa
Der japanische Elektronikgigant Toshiba hat kürzlich eine neue Welle von Entlassungen angekündigt, bei der man sich durch tausende Kündigungen gesund sparen will. Ein Detail, das dabei unterging, ist der Rückzug des Unternehmens aus dem Privatkundengeschäft mit Notebooks.
Wie Toshiba in seiner Mitteilung für Investoren anlässlich der Bekanntgabe der neuesten Einschnitte verlauten ließ, wird das PC-Geschäft grundsätzlich umgestellt. Dabei wird künftig vor allem auf den Markt für Geschäftskunden umgestellt, wobei das Engagement im Consumer-Bereich stark zurückgefahren wird. Hintergrund sind die größeren Gewinnmargen im Business-Segment.
Toshiba zufolge wird man seine Produkte für Privatkunden künftig "konzentriert" in den USA und Japan anbieten, weil dort stabile Absatzzahlen zu erwarten sind. Gleichzeitig zieht man sich aus anderen Regionen weitestgehend zurück, was wohl auch das Ende des Vertriebs von Consumer-PCs in Europa bedeutet. Hierzulande hatte Toshiba zuletzt vor allem versucht, mit günstigen Einsteigergeräten Kunden zu gewinnen, während man sich ohnehin schon länger auf das Business-Geschäft konzentrierte.
Siehe auch: Toshiba Satellite Click 10 leakt: Alles zum neuen Windows 10-Tablet
Insgesamt wird die PC-Sparte stark umgebaut, um die Kosten zu senken. Unter anderem soll die Zahl der weltweit verkauften PCs von Toshiba auf rund drei Millionen Einheiten im Jahr gesenkt werden. Zusätzlich werden indirekte Mitarbeiter gestrichen, die Zahl der Standorte reduziert und eine generelle Senkung der festen Kosten angestrebt.
Ein interessanter Schritt zur Kostensenkung ist außerdem der Verzicht auf die Vergabe von Aufträgen für Design und Fertigung von PCs an Drittfirmen. Man beendet also die Kooperation mit den in Taiwan und China ansässigen Vertragsfertigern, die bisher einen Teil der Toshiba-Systeme nicht nur für die Japaner entwickelten, sondern oft auch gleich die Fertigung übernahmen.
Stattdessen setzt Toshiba jetzt auf eine interne Entwicklung und Herstellung der unter seiner Marke vertriebenen PCs. Hinzu kommt, dass die Zahl der unterschiedlichen Produktplattformen in der PC-Sparte von Toshiba auf weniger als ein Drittel der aktuellen Modellpalette zusammengestrichen wird. Künftig ist also nicht mehr mit der bisher gewohnten riesigen Auswahl an verschiedenen PC-Systemen von Toshiba zu rechnen.
Toshiba zufolge wird man seine Produkte für Privatkunden künftig "konzentriert" in den USA und Japan anbieten, weil dort stabile Absatzzahlen zu erwarten sind. Gleichzeitig zieht man sich aus anderen Regionen weitestgehend zurück, was wohl auch das Ende des Vertriebs von Consumer-PCs in Europa bedeutet. Hierzulande hatte Toshiba zuletzt vor allem versucht, mit günstigen Einsteigergeräten Kunden zu gewinnen, während man sich ohnehin schon länger auf das Business-Geschäft konzentrierte.
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Ein interessanter Schritt zur Kostensenkung ist außerdem der Verzicht auf die Vergabe von Aufträgen für Design und Fertigung von PCs an Drittfirmen. Man beendet also die Kooperation mit den in Taiwan und China ansässigen Vertragsfertigern, die bisher einen Teil der Toshiba-Systeme nicht nur für die Japaner entwickelten, sondern oft auch gleich die Fertigung übernahmen.
Stattdessen setzt Toshiba jetzt auf eine interne Entwicklung und Herstellung der unter seiner Marke vertriebenen PCs. Hinzu kommt, dass die Zahl der unterschiedlichen Produktplattformen in der PC-Sparte von Toshiba auf weniger als ein Drittel der aktuellen Modellpalette zusammengestrichen wird. Künftig ist also nicht mehr mit der bisher gewohnten riesigen Auswahl an verschiedenen PC-Systemen von Toshiba zu rechnen.
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