Apple sichert sich Patente auf Gestensteuerung und 3D-GUIs
Bei der Entwicklung von stationären und mobilen Geräten spielen bei Apple 3D-Technologien eine zunehmende Rolle. Sowohl was die Steuerung der Geräte als auch die Gestaltung von Benutzeroberflächen angeht, rückt das Unternehmen von der flachen Ebene der Display-Oberfläche ab.
Aktuell bekam das Unternehmen nun ein Patent auf entsprechende Technologien und Verfahren zugesprochen. Auch wenn bisher nichts Konkretes über die Arbeit in den Laboren in Cupertino bekannt ist, verfestigt sich so doch der Eindruck, dass der Hersteller schon bald erste Geräte auf den Markt bringen könnte, die über Gesten im freien Raum bedient werden können.
Über die Sensoren, die für solche Anwendungen nötig sind, verfügt Apple bereits. Im letzten Jahr überraschte der Konzern mit der Übernahme der israelischen Firma PrimeSense, deren Technologien bereits in Microsofts Gestensteuerung Kinect zum Einsatz kommen. Bis zu 360 Millionen Dollar soll sich Apple die Akquisition kosten lassen haben.
Einige in dem nun anerkannten Patent eingesetzte Basis-Technologien erinnern bereits sehr stark an PrimeSense-Technik. Dabei werden die hauptsächlich auf Infrarot gestützten Erkennungsvorgänge aber noch einmal in ihrer Genauigkeit optimiert, in dem auch andere Lichtspektren zum Einsatz kommen.
Außerdem geht es darum, wie mit der Abstrahlung eines bestimmten Licht-Musters auch mit nur einem Sensor ein räumliches Bild der Umgebung erstellt werden kann. Bisher wird dies durch den Einsatz einer zweiten, seitlich versetzten Kamera erreicht - was aber beispielsweise bei einem Gesten-System in einem Smartphone nicht umsetzbar wäre.
In einem weiteren Patent, das Apple aktuell zugesprochen wurde, geht es auch um den Einsatz von räumlich wirkenden Benutzeroberflächen, die dann mit dem oben genannten System gesteuert werden könnten. Hier erinnert der Ansatz des Unternehmens an verschiedene andere Versuche in dem Bereich, von denen sich bisher allerdings noch keines durchsetzen konnte. Es ist daher eher damit zu rechnen, dass zukünftig beispielsweise die Set-Top-Box Apple TV mit Handbewegungen gesteuert werden kann, als dass es 3D-Spielereien unter iOS geben wird.
Über die Sensoren, die für solche Anwendungen nötig sind, verfügt Apple bereits. Im letzten Jahr überraschte der Konzern mit der Übernahme der israelischen Firma PrimeSense, deren Technologien bereits in Microsofts Gestensteuerung Kinect zum Einsatz kommen. Bis zu 360 Millionen Dollar soll sich Apple die Akquisition kosten lassen haben.
Einige in dem nun anerkannten Patent eingesetzte Basis-Technologien erinnern bereits sehr stark an PrimeSense-Technik. Dabei werden die hauptsächlich auf Infrarot gestützten Erkennungsvorgänge aber noch einmal in ihrer Genauigkeit optimiert, in dem auch andere Lichtspektren zum Einsatz kommen.
Außerdem geht es darum, wie mit der Abstrahlung eines bestimmten Licht-Musters auch mit nur einem Sensor ein räumliches Bild der Umgebung erstellt werden kann. Bisher wird dies durch den Einsatz einer zweiten, seitlich versetzten Kamera erreicht - was aber beispielsweise bei einem Gesten-System in einem Smartphone nicht umsetzbar wäre.
In einem weiteren Patent, das Apple aktuell zugesprochen wurde, geht es auch um den Einsatz von räumlich wirkenden Benutzeroberflächen, die dann mit dem oben genannten System gesteuert werden könnten. Hier erinnert der Ansatz des Unternehmens an verschiedene andere Versuche in dem Bereich, von denen sich bisher allerdings noch keines durchsetzen konnte. Es ist daher eher damit zu rechnen, dass zukünftig beispielsweise die Set-Top-Box Apple TV mit Handbewegungen gesteuert werden kann, als dass es 3D-Spielereien unter iOS geben wird.
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