Samsung-Belegschaft: Wer nicht über Durchschnitt arbeitet soll gehen
Die doch recht magere wirtschaftliche Entwicklung des südkoreanischen Konzerns Samsung in der letzten Zeit, führt nun wohl dazu, dass der Umbau der Belegschaft sehr viel schneller vorangetrieben wird. Für tausende Beschäftigte dürfte dies die Entlassung bedeuten.
Offiziell ist über die aktuellen Pläne noch nichts verlautbart worden. Was die Korea Times aber von ihren Quellen in dem Unternehmen erfahren hat, lässt wenig Gutes erahnen. Wer zuletzt nicht überdurchschnittliche Leistungen für das Unternehmen erbracht hat, bekommt mehr oder weniger direkt die Pistole auf die Brust gesetzt und soll seinen Arbeitsplatz räumen.
"Samsungs oberste Priorität liegt darin, Kosten zu sparen", zitiert die Zeitung einen nicht namentlich genannten Manager. "Normalen Mitarbeitern mit mittelmäßiger Leistung wird empfohlen, eine ansehnliche Abfindung anzunehmen und das Unternehmen zu verlassen." Das geht mit Planungen einher, in Ländern, in denen Samsung Produktionsstätten betreibt, auch direkte Entlassungen durchzuführen.
Ein anderer Manager berichtete davon, dass die Vertreter der Personalabteilungen sich derzeit auch mit älteren Angestellten treffen und diese überzeugen wollen, "freiwillig" in den Vorruhestand zu gehen. Das zielt vor allem auf jene ab, die auf verschiedenen Management-Ebenen sitzen, älter als 50 Jahre sind und sich in der letzten Zeit nicht für eine Beförderung empfehlen konnten, hieß es.
Die große Frage liegt derzeit darin, wie umfassend die Streichorgie im Endeffekt ausfallen wird. Branchenbeobachter rechnen hier damit, dass ganze 30 Prozent der Beschäftigten in irgendeiner Form von der Sache betroffen sein werden. Diese werden vielleicht nicht alle komplett ihren Job verlieren. Einige müssen vielleicht "nur" mit Versetzungen und anderen Unannehmlichkeiten rechnen - letztlich wird die Belegschaft aber wohl um Tausende verkleinert.
Den Hauptteil hat dabei Samsung Electronics zu stemmen. Die Elektroniksparte ist immerhin auch der größte und sich am schnellsten verändernde Teil des Konzerns. Aber auch in anderen Segmenten wird es Einschnitte geben. Hohe Entlassungszahlen werden beispielsweise auch beim Schiffbauer Samsung Heavy Industries erwartet, der von der Krise der Handelsschifffahrt betroffen ist und zuletzt riesige Verluste verbuchte.
Zum Thema: Samsung wächst - profitiert aber vor allem vom Erfolg der Konkurrenz
"Samsungs oberste Priorität liegt darin, Kosten zu sparen", zitiert die Zeitung einen nicht namentlich genannten Manager. "Normalen Mitarbeitern mit mittelmäßiger Leistung wird empfohlen, eine ansehnliche Abfindung anzunehmen und das Unternehmen zu verlassen." Das geht mit Planungen einher, in Ländern, in denen Samsung Produktionsstätten betreibt, auch direkte Entlassungen durchzuführen.
Ein anderer Manager berichtete davon, dass die Vertreter der Personalabteilungen sich derzeit auch mit älteren Angestellten treffen und diese überzeugen wollen, "freiwillig" in den Vorruhestand zu gehen. Das zielt vor allem auf jene ab, die auf verschiedenen Management-Ebenen sitzen, älter als 50 Jahre sind und sich in der letzten Zeit nicht für eine Beförderung empfehlen konnten, hieß es.
Die große Frage liegt derzeit darin, wie umfassend die Streichorgie im Endeffekt ausfallen wird. Branchenbeobachter rechnen hier damit, dass ganze 30 Prozent der Beschäftigten in irgendeiner Form von der Sache betroffen sein werden. Diese werden vielleicht nicht alle komplett ihren Job verlieren. Einige müssen vielleicht "nur" mit Versetzungen und anderen Unannehmlichkeiten rechnen - letztlich wird die Belegschaft aber wohl um Tausende verkleinert.
Den Hauptteil hat dabei Samsung Electronics zu stemmen. Die Elektroniksparte ist immerhin auch der größte und sich am schnellsten verändernde Teil des Konzerns. Aber auch in anderen Segmenten wird es Einschnitte geben. Hohe Entlassungszahlen werden beispielsweise auch beim Schiffbauer Samsung Heavy Industries erwartet, der von der Krise der Handelsschifffahrt betroffen ist und zuletzt riesige Verluste verbuchte.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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