HTC: Versprechen fester Monats-Updates für Android ist unrealistisch
Mehrere wichtige Unternehmen im Android-Lager haben angekündigt, ihre Kunden wesentlich regelmäßiger mit Updates zu versorgen als bisher. Das ist zwar löblich - nach Ansicht von Jason Mackenzie, der das Amerika-Geschäft von HTC verantwortet, aber auch wenig realistisch.
Mehrere schwere Sicherheitslücken - allen voran Stagefright - haben zuletzt klar gemacht, dass hinsichtlich der Sicherheit der zahlreichen Android-Nutzer etwas passieren muss. Google reagierte zwar jeweils schnell und veröffentlichte Patches - doch kann es dauern, bis diese auch von den Geräte-Herstellern ausgeliefert werden. Um die Situation zu verbessern, wollen nun beispielsweise Samsung und LG in Zusammenarbeit mit Google monatliche Updates bereitstellen.
Das soll nicht nur dafür sorgen, dass wichtige Patches über einen klaren Prozess von den Android-Entwicklern bei Google bis zum Update-Server des Smartphone-Produzenten laufen. Auch soll die Aktualisierungs-Quote bei den Nutzern steigen, wenn sich diese darauf einrichten können, an einem festen Tag im Monat ein Update einzuspielen.
Als die Ankündigungen kamen, wirkte es etwas verwunderlich, dass ausgerechnet HTC sich nicht mit einreihen wollte - immerhin wird gerade HTC oft wegen seiner Update-Politik gelobt. Als Vertreter des Unternehmens danach gefragt wurden, ob sie auch monatliche Aktualisierungen herausgeben wollen, gab es ein klares "Nein".
Mackenzie erläuterte nun auf Nachfrage etwas weitergehend, warum man nicht mitmachen will. Seiner Ansicht nach sind monatliche Updates schlicht unrealistisch. Denn auch wenn man dies anstrebe, müssten die Veröffentlichungen stets noch mit den Mobilfunk-Betreibern abgestimmt werden. Und wie schnell dies geht hängt immer auch davon ab, wie viele Ressourcen diese gerade dafür abstellen können. Wenn es für die Netzbetreiber gerade etwas vermeintlich Wichtigeres gibt, kann da schonmal dauern. Mackenzie will dann doch lieber weiterhin zügig und transparent an Updates arbeiten, als den Nutzern Versprechungen zu machen, die letztlich vielleicht nicht eingehalten werden können.
Das soll nicht nur dafür sorgen, dass wichtige Patches über einen klaren Prozess von den Android-Entwicklern bei Google bis zum Update-Server des Smartphone-Produzenten laufen. Auch soll die Aktualisierungs-Quote bei den Nutzern steigen, wenn sich diese darauf einrichten können, an einem festen Tag im Monat ein Update einzuspielen.
Als die Ankündigungen kamen, wirkte es etwas verwunderlich, dass ausgerechnet HTC sich nicht mit einreihen wollte - immerhin wird gerade HTC oft wegen seiner Update-Politik gelobt. Als Vertreter des Unternehmens danach gefragt wurden, ob sie auch monatliche Aktualisierungen herausgeben wollen, gab es ein klares "Nein".
Mackenzie erläuterte nun auf Nachfrage etwas weitergehend, warum man nicht mitmachen will. Seiner Ansicht nach sind monatliche Updates schlicht unrealistisch. Denn auch wenn man dies anstrebe, müssten die Veröffentlichungen stets noch mit den Mobilfunk-Betreibern abgestimmt werden. Und wie schnell dies geht hängt immer auch davon ab, wie viele Ressourcen diese gerade dafür abstellen können. Wenn es für die Netzbetreiber gerade etwas vermeintlich Wichtigeres gibt, kann da schonmal dauern. Mackenzie will dann doch lieber weiterhin zügig und transparent an Updates arbeiten, als den Nutzern Versprechungen zu machen, die letztlich vielleicht nicht eingehalten werden können.
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