Musikmanager: Die Plattenfirmen zocken Musiker ab, nicht Spotify
Unsere Überraschung hält sich in Grenzen, dennoch ist das, was Musikmanager Troy Carter verraten hat, von großer Relevanz, weil es zu einer Zeit kommt, in der oft und gerne von Musikern über Spotify und Co. geschimpft wird. Carter, der als einer mächtigsten Manager der Branche gilt, nahm Spotify in Schutz und sagte, dass die Schweden nur bedingt etwas dafür können, dass Musiker kaum Streaming-Geld sehen.
Mit der Zeit würden immer mehr Hörer und Abonnenten dazukommen, mit der Zeit sollte der Verdienst an die "goldenen Zeiten" der 16-Dollar-CD herankommen, meint Carter. An dieser Stelle sollte man allerdings anmerken, dass Carter sich auch massiv als Investor im Internet-Bereich betätigt und in Unternehmen wie Dropbox, Uber und eben auch Spotify Geld gesteckt hat.
Dennoch kann man seinen Aussagen nur schwer widersprechen, denn Carter meinte, dass Musik einfach zugänglich sein muss, dazu gehört auch freies Streaming durch Werbefinanzierung. Denn die Alternative ist schlichtweg Piraterie und daran verdienen die Künstler gar nichts.
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Künstler sind aber ohnehin die "Deppen" (kein O-Ton) in der Rechnung: Denn diese verdienen am wenigsten, sagt Carter. Demnach gehen satte 70 Prozent von Spotify und Apple Music an die Plattenfirmen, der Großteil vom Rest geht für App-Betriebskosten drauf. Labels drängen die Musiker ihrerseits zu laut Carter "ausbeuterischen Deals", weshalb die Künstler nur einen winzigen Teil der Tantiemen erhalten.
Dass Plattenfirmen Künstler mehr oder weniger ausbeuten, ist allerdings auch nichts unbedingt Neues, meint der Manager. Für die Künstler lag das Geld schon immer auf der Straße, nämlich beim Touren und den dazugehörigen Ticket- und Merchandise-Verkäufen.
"Die Alternative ist Piraterie"
So richtig neu ist das, was Troy Carter gegenüber TechCrunch verraten hat, nicht, dennoch ist es etwas überraschend, wie klar er sich für Streaming-Dienste ausspricht. Carter, der unter anderem Lady Gaga groß gemacht hat, meinte, dass die Tantiemen, die man derzeit über Streaming bekommt, aktuell noch sehr klein erscheinen. Das liege aber daran, dass das noch ein sehr junges Geschäftsfeld sei.Mit der Zeit würden immer mehr Hörer und Abonnenten dazukommen, mit der Zeit sollte der Verdienst an die "goldenen Zeiten" der 16-Dollar-CD herankommen, meint Carter. An dieser Stelle sollte man allerdings anmerken, dass Carter sich auch massiv als Investor im Internet-Bereich betätigt und in Unternehmen wie Dropbox, Uber und eben auch Spotify Geld gesteckt hat.
Dennoch kann man seinen Aussagen nur schwer widersprechen, denn Carter meinte, dass Musik einfach zugänglich sein muss, dazu gehört auch freies Streaming durch Werbefinanzierung. Denn die Alternative ist schlichtweg Piraterie und daran verdienen die Künstler gar nichts.
Auf YouTube ansehenKünstler sind aber ohnehin die "Deppen" (kein O-Ton) in der Rechnung: Denn diese verdienen am wenigsten, sagt Carter. Demnach gehen satte 70 Prozent von Spotify und Apple Music an die Plattenfirmen, der Großteil vom Rest geht für App-Betriebskosten drauf. Labels drängen die Musiker ihrerseits zu laut Carter "ausbeuterischen Deals", weshalb die Künstler nur einen winzigen Teil der Tantiemen erhalten.
Dass Plattenfirmen Künstler mehr oder weniger ausbeuten, ist allerdings auch nichts unbedingt Neues, meint der Manager. Für die Künstler lag das Geld schon immer auf der Straße, nämlich beim Touren und den dazugehörigen Ticket- und Merchandise-Verkäufen.
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