Publisher vor Riesenproblem:
Spiele-Sprecher drohen mit Streik
Die im Englischen wohl treffender als Voice Actors, also "Sprach-Schauspieler", bezeichneten Synchronsprecher sind ein essentieller Teil von Videospielen. Ihre Gesichter kennt man kaum, ohne ihre Stimmen könnten Videogame-Produktionen aber nicht umgesetzt werden. Und sie könnten demnächst streiken, es geht natürlich ums Geld.
Es geht aktuell um die Art der Bezahlung von Videospiele-Sprechern: Denn man will hier künftig nach dem Vorbild der Filmbranche agieren, wo die so genannten "Back-end-Boni" immer gängiger werden. Diese sehen vor, dass Schauspieler für den eigentlichen Job weniger Geld bekommen sollen, dafür aber eine Umsatzbeteiligung für sie rausspringt, wenn sich ein Spiel gut verkauft.
Zusätzlich dazu verlangt die immerhin rund 160.000 Mitglieder zählende Gewerkschaft u. a. zusätzliches Geld für "stimmlich stressige Situationen". Die andere Seite lehnt diese Forderungen zum Teil ab und stellt eigene Bedingungen, wie so oft sind solche Vertragsverhandlungen eine recht komplizierte Angelegenheit mit vielen Details.
Viele bekannte Stimmen bzw. Schauspieler haben sich aber öffentlich für einen Streik ausgesprochen, darunter Wil Wheaton (Star Trek: TNG), Jennifer Hale, Steve Blum, Phil LaMarr und Ashly Burch.
Noch nicht beschlossene Sache
Hintergrund des drohenden Streiks sind lange laufende Verhandlungen zu Vertragsbedingungen zwischen den Publishern und den Sprechern, diese Gespräche stehen vor dem Scheitern. Die Gewerkschaft SAG-AFTRA, die Schauspieler und Synchronsprecher repräsentiert, erwägt derzeit eine Arbeitsniederlegung. Beschlossene Sache ist das noch nicht, vorerst will man Druck auf die Videospielanbieter ausüben, wie GameInformer berichtet.Es geht aktuell um die Art der Bezahlung von Videospiele-Sprechern: Denn man will hier künftig nach dem Vorbild der Filmbranche agieren, wo die so genannten "Back-end-Boni" immer gängiger werden. Diese sehen vor, dass Schauspieler für den eigentlichen Job weniger Geld bekommen sollen, dafür aber eine Umsatzbeteiligung für sie rausspringt, wenn sich ein Spiel gut verkauft.
2-Millionen-Schritte
Laut einer FAQ der SAG-AFTRA-Forderungen ("Screen Actors Guild‐American Federation of Television and Radio Artists") soll die Schwelle bei zwei Millionen verkauften Spielen liegen: Damit sollen kleinere Entwickler und deren Mitarbeiter bzw. Sprecher geschützt werden. Erst wenn ein Spiel als ein Blockbuster angesehen werden kann, sollen die veränderten Zahlungskriterien in Kraft treten, danach sind Bonus-Schritte in 2-Millionen-Schritte vorgesehen.Zusätzlich dazu verlangt die immerhin rund 160.000 Mitglieder zählende Gewerkschaft u. a. zusätzliches Geld für "stimmlich stressige Situationen". Die andere Seite lehnt diese Forderungen zum Teil ab und stellt eigene Bedingungen, wie so oft sind solche Vertragsverhandlungen eine recht komplizierte Angelegenheit mit vielen Details.
Viele bekannte Stimmen bzw. Schauspieler haben sich aber öffentlich für einen Streik ausgesprochen, darunter Wil Wheaton (Star Trek: TNG), Jennifer Hale, Steve Blum, Phil LaMarr und Ashly Burch.
Thema:
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Adventure/RPG:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
der Google Summer of Code (GSoC) ::
d-hubs - Heute 14:47 Uhr -
GIMP-News: neues aus der Entwicklung des kommenden
d-hubs - Gestern 10:29 Uhr -
LibreOffice Conference 26 in Pordenone 10 12 Sep.)
d-hubs - Vorgestern 19:15 Uhr -
WordPress & Gutenberg: - Wie Starten in die Block-Ära
d-hubs - Vorgestern 14:18 Uhr -
Update aus der FreeBSD-Welt: FreeBSD 14.5-BETA2 ist da .
d-hubs - 15.08. 14:37 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen