"E.T.": Verkauf ausgegrabener Cartridges bringt 108.000 Dollar ein
Die Videospiel-Umsetzung des Steven-Spielberg-Hits "E.T. - Der Außerirdische" für Atari 2600 war bis 2014 so etwas wie ein moderner Mythos. Denn unzählige Cartridges des wahrscheinlich schlechtesten Spiels aller Zeiten waren Jahrzehnte lang verschollen, der Hersteller soll diese vergraben haben, nachdem der Misserfolg des 1982 erschienenen Titels klar war.
Lewandowski teilte demnach mit, dass man knapp 108.000 Dollar einnehmen konnte, nach Abzug von Versandkosten und sonstigen Gebühren bleiben der Stadt rund 65.000 Dollar, die Tularosa Basin Historical Society bekommt rund 16.000 Dollar. Lewandowski sagte außerdem, dass er 297 Cartridges noch aufbehalten habe, was damit passieren soll, ist jedoch nicht bekannt bzw. entschieden.
Das Anfang der 1980er veröffentlichte Spiel für Atari 2600 wurde insgesamt rund fünf Millionen Mal produziert, verkaufen konnte man aber nur rund ein Fünftel davon. Die Exemplare, auf denen Atari sitzengeblieben ist, wurden vom Anbieter daraufhin entsorgt und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in New Mexico vergraben.
Siehe auch: "Atari: Game Over" - Doku nun kostenlos für Xbox-Systeme verfügbar
Alamogordo, New Mexico
Im Frühjahr des vergangenen Jahres wurde das Rätsel tatsächlich gelöst, im Rahmen einer von Microsoft in Auftrag gegebenen Dokumentation wurden die Cartridges in einer Deponie in Alamogordo im US-Bundesstaat New Mexico gefunden und ausgegraben. Die noch intakten Spiele wurde danach auf eBay verkauft, der Projektverantwortliche Joe Lewandowski gab nun laut einem Bericht der Lokalzeitung Alamogordo News bekannt, wie viel man damit einnehmen konnte.Lewandowski teilte demnach mit, dass man knapp 108.000 Dollar einnehmen konnte, nach Abzug von Versandkosten und sonstigen Gebühren bleiben der Stadt rund 65.000 Dollar, die Tularosa Basin Historical Society bekommt rund 16.000 Dollar. Lewandowski sagte außerdem, dass er 297 Cartridges noch aufbehalten habe, was damit passieren soll, ist jedoch nicht bekannt bzw. entschieden.
881 Stück verkauft
Die Film-Firma hat übrigens 100 Module bekommen, 23 Stück gingen an diverse Museen (darunter das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt/Main), tatsächlich verkauft wurden 881 Cartridges. Die meisten davon gingen in die USA, dort landeten 752 der ausgegrabenen Steckmodule. Der höchste Einzelpreis wurde mit 1535 Dollar erzielt.Das Anfang der 1980er veröffentlichte Spiel für Atari 2600 wurde insgesamt rund fünf Millionen Mal produziert, verkaufen konnte man aber nur rund ein Fünftel davon. Die Exemplare, auf denen Atari sitzengeblieben ist, wurden vom Anbieter daraufhin entsorgt und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in New Mexico vergraben.
Siehe auch: "Atari: Game Over" - Doku nun kostenlos für Xbox-Systeme verfügbar
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