Windows 10: Microsoft setzt neue Maßstäbe im Bug Bounty-Programm
Der Software-Konzern Microsoft will möglichst verhindern, dass die mit großer Wahrscheinlichkeit bald auftauchenden Informationen über neue Sicherheitslücken in seinem gerade erst veröffentlichten Betriebssystem Windows 10 in die falschen Hände geraten und so für negative Schlagzeilen sorgen.
Anlässlich der aktuell stattfindenden Hackerkonferenz Black Hat verkündete das Unternehmen nun einige Veränderungen in seinem Bug Bounty-Programm, die Sicherheitsforschern und Hackern größere Anreize liefern sollen, entdeckte Schwachstellen an den Hersteller zu melden und diese nicht etwa auf dem Schwarzmarkt feilzubieten.
In erster Linie lockt Microsoft dabei natürlich mit höheren Prämien. Wer Sicherheitslücken an den Konzern meldet und möglichst auch gleich passende Exploits zeigen kann, darf nun teilweise mit doppelt so hohen Belohnungen rechnen. Für allgemeine Probleme gilt dies generell in einem Zeitraum bis zum 5. Oktober. Während bisher also je nach Schwere des Fehlers 500 bis 15.000 Dollar bezahlt wurden, können nun bis zu 30.000 Dollar verdient werden.
Hier sucht man seitens Microsoft nach konkreten Ideen, mit denen sich die Verteidigungsmechanismen von Windows auf eine Art steigern lassen, die Angriffe besser abwehren kann, als die derzeit eingesetzten Verfahren. In Einzelfällen - für sehr einzigartige und durchschlagende Exploits war Microsoft bisher schon bereit über die üblichen Sätze hinaus bis zu 100.000 Dollar zu zahlen. Um nun auch die Forschung an der Verteidigung auf ein vergleichbares Niveau zu bringen, vergibt man für entsprechende Mechanismen nun ebenfalls 50.000 bis 100.000 Dollar.
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In erster Linie lockt Microsoft dabei natürlich mit höheren Prämien. Wer Sicherheitslücken an den Konzern meldet und möglichst auch gleich passende Exploits zeigen kann, darf nun teilweise mit doppelt so hohen Belohnungen rechnen. Für allgemeine Probleme gilt dies generell in einem Zeitraum bis zum 5. Oktober. Während bisher also je nach Schwere des Fehlers 500 bis 15.000 Dollar bezahlt wurden, können nun bis zu 30.000 Dollar verdient werden.
In die Gräben!
Für gewöhnlich werden im Rahmen von Bug Bounty-Programmen Informationen über Sicherheitslücken bezahlt, mit denen sich ein Produkt angreifen lässt. Microsofts Sicherheits-Chef Jason Shirk verkündete nun aber auch die Ausweitung des "Bounty for Defense"-Programms, mit dem Sicherheitsforscher noch mehr verdienen können.Hier sucht man seitens Microsoft nach konkreten Ideen, mit denen sich die Verteidigungsmechanismen von Windows auf eine Art steigern lassen, die Angriffe besser abwehren kann, als die derzeit eingesetzten Verfahren. In Einzelfällen - für sehr einzigartige und durchschlagende Exploits war Microsoft bisher schon bereit über die üblichen Sätze hinaus bis zu 100.000 Dollar zu zahlen. Um nun auch die Forschung an der Verteidigung auf ein vergleichbares Niveau zu bringen, vergibt man für entsprechende Mechanismen nun ebenfalls 50.000 bis 100.000 Dollar.
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