Nadella kündigt Hololens-Verfügbarkeit für 2016 an - für Entwickler

Die BBC hat Microsoft-CEO Satya Nadella zum Windows-10-Start befragt. In dem kurzen Interview äußert sich der Microsoft-Chef über die erwarteten Marktanteile des neuen OS, über Kundenzufriedenheit - und über den Start der AR-Brille Hololens, die Microsoft im nächsten Jahr an Entwickler und Firmen herausgeben will.
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Nadella wird damit zum ersten Mal öffentlich etwas konkreter, wann das große Augmented-Reality-Projekt raus aus der internen Testphase auf die Kunden losgelassen wird. In dem Gespräch mit BBC-Journalist Dave Lee nannte Nadella die Arbeiten an der Hololens einen Fünfjahresplan, bei dem man sich im Zeitplan befände.

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Zunächst werde Microsoft Entwickler mit der ersten Hardware ausstatten, auch, um schneller an neue Use-Cases heranzukommen. Die Zusammenarbeit mit Dritten hatte Microsoft bei diesem Projekt schon immer als besonders wichtig unterstrichen, um nicht nur eine gute Hardware, sondern vor allem passende Apps zum Start anbieten zu können.

Siehe auch: HoloLens auf unserem Kopf: Microsoft schafft beachtliche neue Welten

Entwickler und Unternehmen sollen die ersten Kunden für Hololens werden. Für den Fünfjahresplan heißt das konkret, dass Microsoft schon im kommenden Jahr die erste Version ausliefern will, sagte Nadella. Wann man 2016 mit der Hololens rechnen kann, sagte er jedoch nicht. Die Ausrichtung auf den privaten Endkunden werde dann erst ganz zum Schluss des Zeitrahmens stattfinden. Somit wird man wohl kaum eine Hololens für den freien Markt in Massenfertigung vor dem Jahr 2020 zu sehen bekommen.

Hohe Kosten

Was Nadella nicht sagte, was aber auch klar sein dürfte: Dieser Fahrplan ist auch den Kosten einer AR-Brille geschuldet. Entwickler und Firmen haben ein großes Interesse, früh beim Start von Microsofts Hololens dabei zu sein und werden dafür auch hohe Einstiegskosten in Kauf nehmen. Bei einem Privatanwender dürfte das nicht der Fall sein - vergleichbar sicherlich mit den zunächst gefloppten Google Glass, die auch aufgrund des hohen Preises nur ein Nischenprodukt für Nerds blieb.

Der Wettbewerb rund um die Hololens ist dabei im vollen Gange. Microsoft hatte erst am Anfang vergangenen Monats eine halbe Million US-Dollar in einem Ideenwettbewerb ausgelobt, um Schwung in die Arbeiten mit der AR-Brille außerhalb der Microsoft Labs zu bringen.


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