Künstliches Personal empfängt im ersten Roboter-Hotel seine Gäste
Das Henn-na Hotel in der Nähe der japanischen Stadt Nagasaki versucht mit modernen Technologien, seinen Gästen möglichst viel Komfort zu bieten und dabei gleichzeitig auch umweltbewusst und effizient zu arbeiten. Nicht nur, dass die Fernseher und Lichtschalter in den Zimmern durch Tablets ersetzt wurden - der größte Teil der "Mitarbeiter", mit denen die Besucher zu tun bekommen, sind außerdem Roboter.
Ein ganzer Schwarm von Androiden, denen ein etwas künstlich wirkendes Imitat einer menschlichen Frau als Hülle verpasst wurde, servieren den Besuchern Getränke oder tragen das Gepäck aufs Zimmer. Andere Roboter kommunizieren an der Rezeption mit den Kunden, nehmen die Garderobe an oder geben sie wieder aus und reinigen die Zimmer.
Der Hotel-Betreiber arbeitet dafür mit einer ganzen Reihe von Roboter-Herstellern zusammen, die ihren Systemen jeweils bestimmte Spezialfähigkeiten mitgeben. An der Rezeption arbeiten beispielsweise Androiden von Sanrio - dem Konzern, dem auch die bekannte Hello Kitty-Marke gehört. Diese sind mit Gesichtserkennungs- und Sprachanalyse-Systemen verbunden, um die Wünsche der einzelnen Gäste möglichst gut bearbeiten zu können.
Der französische Hersteller Aldebaran Robotics, eine Tochter des japanischen Softbank-Konzerns, lieferte mit "Pepper" einen mobilen Androiden, der je nach Bedarf verschiedene Dinge hin- und hertragen kann und ebenfalls fähig ist, die gesprochenen Worte der Besucher zu verstehen. Yaskawa Electric hingegen lieferte einen modifizierten Industrie-Roboter, der die Haken in der Garderobe mit abgegebenen Mänteln bestückt und diese bei Bedarf wieder herausgibt.
Derzeit ist in einer ersten Phase ein Teilbereich des Hotels in Betrieb genommen worden. 72 Zimmer lassen sich hier vermieten. Im kommenden Jahr soll die Kapazität verdoppelt werden. Übernachtungen sind hier ab einem Preis von rund 50 Euro möglich. Allerdings rechnet der Betreiber damit, dass vor allem japanische Kunden demnächst unbedingt in einem Hotel schlafen wollen, in dem sie quasi komplett mit robotischem Personal zu tun haben. Daher werden die Zimmer bis auf weiteres erst einmal vor allem über Online-Auktionen an die meistbietenden vermietet.
Der Hotel-Betreiber arbeitet dafür mit einer ganzen Reihe von Roboter-Herstellern zusammen, die ihren Systemen jeweils bestimmte Spezialfähigkeiten mitgeben. An der Rezeption arbeiten beispielsweise Androiden von Sanrio - dem Konzern, dem auch die bekannte Hello Kitty-Marke gehört. Diese sind mit Gesichtserkennungs- und Sprachanalyse-Systemen verbunden, um die Wünsche der einzelnen Gäste möglichst gut bearbeiten zu können.
Der französische Hersteller Aldebaran Robotics, eine Tochter des japanischen Softbank-Konzerns, lieferte mit "Pepper" einen mobilen Androiden, der je nach Bedarf verschiedene Dinge hin- und hertragen kann und ebenfalls fähig ist, die gesprochenen Worte der Besucher zu verstehen. Yaskawa Electric hingegen lieferte einen modifizierten Industrie-Roboter, der die Haken in der Garderobe mit abgegebenen Mänteln bestückt und diese bei Bedarf wieder herausgibt.
Derzeit ist in einer ersten Phase ein Teilbereich des Hotels in Betrieb genommen worden. 72 Zimmer lassen sich hier vermieten. Im kommenden Jahr soll die Kapazität verdoppelt werden. Übernachtungen sind hier ab einem Preis von rund 50 Euro möglich. Allerdings rechnet der Betreiber damit, dass vor allem japanische Kunden demnächst unbedingt in einem Hotel schlafen wollen, in dem sie quasi komplett mit robotischem Personal zu tun haben. Daher werden die Zimmer bis auf weiteres erst einmal vor allem über Online-Auktionen an die meistbietenden vermietet.
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