Nächstes Level für Google-KI:
Nach Go soll nun StarCraft kommen
Für ihre Künstliche Intelligenz (KI) DeepMind haben die zuständigen Google-Entwickler jetzt die nächste Herausforderung gefunden. Nachdem das System die beachtenswerte Leistung erbrachte, gegen die Meister im Go-Spiel zu siegen, will man demnächst die besten StarCraft-Spieler schlagen.
Go war eine sehr hohe Herausforderung, da es für eine KI wesentlich schwerer zu beherrschen ist, als etwa Schach. Doch nun will man sich einem Segment zuwenden, das noch sehr viel komplexer ist. "StarCraft wird wahrscheinlich unser nächstes Ziel", erklärte Googles Jeff Dean laut einem Bericht von BusinessInsider auf einer Structure Data-Konferenz im kalifornischen San Francisco.
Dabei hätte die KI Probleme zu lösen, die nicht spezifisch auf StarCraft zutreffen, sondern eine allgemeine Herausforderung für die Forschung an solchen Systemen überhaupt sind: Bei Schach und Go handelt es sich um so genannte Spiele mit perfekter Information. Das heißt, der Spieler hat jederzeit Kenntnis über das gesamte Spielfeld und kennt auch alle bisherigen Entscheidungen des Gegners. StarCraft ist hingegen ein Spiel mit imperfekter Information, bei der man nur einen Teil des Spielfeldes kennt und auch oft nicht weiß, welche Aktionen der Kontrahent in den verborgenen Teilen durchführt.
Bei StarCraft und Co. gehört es daher mit zu den entscheidenden Aktivitäten, Hinweise auf das aktuelle Vorgehen des Gegners zu erlangen. Professionelle Spieler studieren dafür auch ihre Konkurrenten, um aus ihrer bisherigen Strategie ableiten zu können, wie sie im Match selbst vorgehen könnten. Und man versucht natürlich, wichtige Gegner hinsichtlich dessen zu täuschen.
Wird das zugrundeliegende Problem grundsätzlich gemeistert, würden KIs auch wesentlich besser in Anwendungen für diverse alltägliche Aufgaben eingesetzt werden können. Denn immer, wenn es um eine Interaktion mit Menschen geht, stehen solche Systeme im Wesentlichen vor dem gleichen Problem: In deren Köpfe kann man auch nicht hineinschauen und ihre Aktionen sind in vielen Fällen nicht gerade logisch begründet.
Dabei hätte die KI Probleme zu lösen, die nicht spezifisch auf StarCraft zutreffen, sondern eine allgemeine Herausforderung für die Forschung an solchen Systemen überhaupt sind: Bei Schach und Go handelt es sich um so genannte Spiele mit perfekter Information. Das heißt, der Spieler hat jederzeit Kenntnis über das gesamte Spielfeld und kennt auch alle bisherigen Entscheidungen des Gegners. StarCraft ist hingegen ein Spiel mit imperfekter Information, bei der man nur einen Teil des Spielfeldes kennt und auch oft nicht weiß, welche Aktionen der Kontrahent in den verborgenen Teilen durchführt.
Bei StarCraft und Co. gehört es daher mit zu den entscheidenden Aktivitäten, Hinweise auf das aktuelle Vorgehen des Gegners zu erlangen. Professionelle Spieler studieren dafür auch ihre Konkurrenten, um aus ihrer bisherigen Strategie ableiten zu können, wie sie im Match selbst vorgehen könnten. Und man versucht natürlich, wichtige Gegner hinsichtlich dessen zu täuschen.
Erfolg wäre ein wichtiger Durchbruch
Für einen Computer ist es allerdings ziemlich schwer, mögliche Aktionen mit zu berücksichtigen, die man nicht sieht und nur aufgrund bestimmter Hinweise erahnen kann. Insofern wäre es für die KI-Forschung natürlich nicht einfach nur ein Erfolg für sich, die besten StarCraft-Spieler der Welt zu bezwingen.Wird das zugrundeliegende Problem grundsätzlich gemeistert, würden KIs auch wesentlich besser in Anwendungen für diverse alltägliche Aufgaben eingesetzt werden können. Denn immer, wenn es um eine Interaktion mit Menschen geht, stehen solche Systeme im Wesentlichen vor dem gleichen Problem: In deren Köpfe kann man auch nicht hineinschauen und ihre Aktionen sind in vielen Fällen nicht gerade logisch begründet.
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