Panasonic: Von der LC5 zur L10 - die Lumix-Serie ist 25 Jahre alt
25 Jahre liegen zwischen der Panasonic Lumix LC5 und der Lumix L10 - und dennoch verfolgen beide Kameras ein ähnliches Konzept: hochwertige Technik in einem vergleichsweise kompakten Gehäuse. Die LC5 begründete 2001 die Lumix-Serie, die L10 erscheint zum 25-jährigen Jubiläum. Preislich liegen beide Modelle ebenfalls auf ähnlichem Niveau: Die 999 Euro der LC5 entsprechen inflationsbereinigt heute rund 1600 Euro und damit ungefähr dem Preis der L10 in der Titanium-Ausführung. Die Kollegen von ValueTech TV zeigen beide Kameras im Vergleich.
Auch bei Gehäuse und Bedienung sind die Unterschiede kleiner als erwartet. Beide Kameras besitzen ein Magnesiumgehäuse und wiegen mit 460 beziehungsweise 508 Gramm ähnlich viel. Einen Wetterschutz gibt es bei keinem Modell. Die L10 verfügt allerdings über einen deutlich leistungsfähigeren Akku. Beide setzen zudem auf zahlreiche physische Bedienelemente. Die LC5 bietet darüber hinaus ein Schulterdisplay, einen integrierten Blitz und einen optischen Sucher, während die L10 einen elektronischen Sucher, einen Blendenring und einen modernen Blitzschuh mit TTL-Unterstützung besitzt.
Deutlich größer ist der Fortschritt beim Display. Das 2,5-Zoll-Display der LC5 löst mit knapp 0,2 Millionen Bildpunkten sehr niedrig auf. Die L10 bietet dagegen ein dreh- und schwenkbares 3-Zoll-Touchdisplay mit 1,84 Millionen Bildpunkten sowie einen elektronischen Sucher mit 2,4 Millionen Bildpunkten. Dazu kommen umfangreiche Bildprofile, anpassbare Looks und LUTs.
Beim Speicher liegen ebenfalls Welten zwischen den Generationen. Die LC5 unterstützt lediglich SD-Karten bis 2 GB, während die L10 SDXC-Karten bis 2 TB und UHS-II unterstützt. USB-C mit Schnellladefunktion und ein Mikrofoneingang ersetzen die alten Anschlüsse der LC5.
Den größten technischen Sprung gibt es bei Sensor und Bildverarbeitung. Die LC5 arbeitet mit einem 1/1,8-Zoll-CCD und 4 Megapixeln, die L10 mit einem deutlich größeren Micro-Four-Thirds-Sensor und 25 Megapixeln. Sie erreicht mechanisch bis zu 1/2000 Sekunde und elektronisch bis zu 1/32.000 Sekunde. Auch bei höheren ISO-Werten liefert sie dank Dual-Gain deutlich bessere Bildqualität und mehr Dynamikumfang. Beim Zoom bleibt Panasonic der ursprünglichen Idee treu: Beide Kameras setzen auf ein dreifaches Leica-Zoom, wobei die L10 mit etwa 24 bis 75 Millimetern einen deutlich weitwinkligeren Bereich abdeckt.
Auch Autofokus und Serienbildrate zeigen den Generationssprung. Die LC5 schafft vier Bilder pro Sekunde und besitzt ein festes zentrales Fokusfeld. Die L10 kommt elektronisch auf bis zu 30 Bilder pro Sekunde und kombiniert Phasen- und Kontrasterkennung mit Motiverkennung für Personen, Augen, Fahrzeuge und Sport.
Besonders drastisch fällt der Unterschied beim Video aus. Die LC5 beschränkt sich auf 320 × 240 Pixel und Motion-JPEG. Die L10 nimmt dagegen bis 5,7K im Open-Gate-Format auf und unterstützt 6K sowie 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Ein Mikrofoneingang und eine Webcam-Funktion ergänzen die umfangreiche Videoausstattung.
Damit setzt die Lumix L10 das ursprüngliche Premium-Konzept der LC5 mit moderner Technik konsequent fort. Während die LC5 heute vor allem als frühes Stück Lumix-Geschichte interessant ist, bietet die L10 einen leistungsfähigen Micro-Four-Thirds-Aufbau für anspruchsvolle Foto- und Videoaufnahmen in kompakter Form.
Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Auch bei Gehäuse und Bedienung sind die Unterschiede kleiner als erwartet. Beide Kameras besitzen ein Magnesiumgehäuse und wiegen mit 460 beziehungsweise 508 Gramm ähnlich viel. Einen Wetterschutz gibt es bei keinem Modell. Die L10 verfügt allerdings über einen deutlich leistungsfähigeren Akku. Beide setzen zudem auf zahlreiche physische Bedienelemente. Die LC5 bietet darüber hinaus ein Schulterdisplay, einen integrierten Blitz und einen optischen Sucher, während die L10 einen elektronischen Sucher, einen Blendenring und einen modernen Blitzschuh mit TTL-Unterstützung besitzt.
Deutlich größer ist der Fortschritt beim Display. Das 2,5-Zoll-Display der LC5 löst mit knapp 0,2 Millionen Bildpunkten sehr niedrig auf. Die L10 bietet dagegen ein dreh- und schwenkbares 3-Zoll-Touchdisplay mit 1,84 Millionen Bildpunkten sowie einen elektronischen Sucher mit 2,4 Millionen Bildpunkten. Dazu kommen umfangreiche Bildprofile, anpassbare Looks und LUTs.
Beim Speicher liegen ebenfalls Welten zwischen den Generationen. Die LC5 unterstützt lediglich SD-Karten bis 2 GB, während die L10 SDXC-Karten bis 2 TB und UHS-II unterstützt. USB-C mit Schnellladefunktion und ein Mikrofoneingang ersetzen die alten Anschlüsse der LC5.
Den größten technischen Sprung gibt es bei Sensor und Bildverarbeitung. Die LC5 arbeitet mit einem 1/1,8-Zoll-CCD und 4 Megapixeln, die L10 mit einem deutlich größeren Micro-Four-Thirds-Sensor und 25 Megapixeln. Sie erreicht mechanisch bis zu 1/2000 Sekunde und elektronisch bis zu 1/32.000 Sekunde. Auch bei höheren ISO-Werten liefert sie dank Dual-Gain deutlich bessere Bildqualität und mehr Dynamikumfang. Beim Zoom bleibt Panasonic der ursprünglichen Idee treu: Beide Kameras setzen auf ein dreifaches Leica-Zoom, wobei die L10 mit etwa 24 bis 75 Millimetern einen deutlich weitwinkligeren Bereich abdeckt.
Auch Autofokus und Serienbildrate zeigen den Generationssprung. Die LC5 schafft vier Bilder pro Sekunde und besitzt ein festes zentrales Fokusfeld. Die L10 kommt elektronisch auf bis zu 30 Bilder pro Sekunde und kombiniert Phasen- und Kontrasterkennung mit Motiverkennung für Personen, Augen, Fahrzeuge und Sport.
Besonders drastisch fällt der Unterschied beim Video aus. Die LC5 beschränkt sich auf 320 × 240 Pixel und Motion-JPEG. Die L10 nimmt dagegen bis 5,7K im Open-Gate-Format auf und unterstützt 6K sowie 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Ein Mikrofoneingang und eine Webcam-Funktion ergänzen die umfangreiche Videoausstattung.
Damit setzt die Lumix L10 das ursprüngliche Premium-Konzept der LC5 mit moderner Technik konsequent fort. Während die LC5 heute vor allem als frühes Stück Lumix-Geschichte interessant ist, bietet die L10 einen leistungsfähigen Micro-Four-Thirds-Aufbau für anspruchsvolle Foto- und Videoaufnahmen in kompakter Form.
Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Verwandte Videos
- Lumix L10: Panasonics neue Premium-Kompaktkamera im Test
- Lumix S 40mm F2: Starke Festbrennweite für Panasonics Lumix S9
- Fujifilm X-T30 III: Kompakte Systemkamera mit neuem Prozessor
- Sony RX1R III: Kompakte und teure Vollformat-Kamera im Test
- Sigma 20-60mm: Vollformat-Zoom mit Makro & Ultra-Weitwinkel im Test
Verwandte Tags