Gründer von Warez-Forum muss Millionen an Microsoft & Co zahlen
Der französische Betreiber eines Online-Forums, das Links zum illegalen Download von diversen Filmen, Serien und Softwareprodukten veröffentlichte, muss nachdem er bereits zu einer Haftstrafe verurteilt wurde jetzt Schadenersatz in Millionenhöhe an Film- und Musikkonzerne sowie Microsoft zahlen.
Wie das Portal TorrentFreak berichtet, soll der 26-jährige Gründer des französischsprachigen Warez-Forums "Wawa-Mania" insgesamt 11,6 Millionen Dollar an eine Reihe von Filmfirmen aus Hollywood zahlen. Außerdem soll er weitere vier Millionen Dollar Schadenersatz leisten, wobei dieses Geld an zwei Musikkonzerne sowie den Softwaregiganten Microsoft fließen soll.
Wawa-Mania wurde 2006 gegründet und entwickelte sich schnell zu einer der ersten Adressen für französischsprachige Internet-Nutzer, die auf der Suche nach Downloads aller Art aus illegalen Quellen waren. Der Gründer wurde schon 2009 verhaftet, nachdem eine Antipiraterie-Vereinigung festgestellt hatte, dass über das Forum Links zu mehr als 3600 Filmen aus illegalen Quellen verbreitet wurden.
Der Fall des Wawa-Mania-Gründers wurde über Jahre verhandelt, bis er im April 2015 zu einer einjährigen Haftstrafe und 20.000 Euro Geldstrafe verurteilt wurde. Der 26-Jährige war damals allerdings nicht anwesend und hält sich weiterhin auf den Philippinen auf, wo er mit seiner Familie lebt. Anfang Juli wurde jetzt darüber entschieden, wie viel Schadenersatz der Verurteilte den Filmkonzernen Columbia Pictures, Disney, Paramount, Tristar, Universal, Twentieth Century Fox und Warner Bros zahlen muss.
Von dem Betreiber des Warez-Forums forderten die Kläger zwischen 5 und 15 Euro für jede Rechtsverletzung bei Videos. Für Musikstücke sollten pro Titel einige Cents bzw. im Fall von Alben auch einige Euro fällig werden. Microsoft forderte seinerseits für die über das Forum verbreitete illegale Software eine Summe von genau einer Million Euro.
Letztlich wurde festgelegt, dass Microsoft seinerseits gut 684.000 Euro erhalten soll, während die Filmkonzerne jeweils zwischen knapp 530.000 und 2,73 Millionen Euro bekommen sollen. Insgesamt soll der Gründer des Forums nun die Summe von 15,6 Millionen Euro an die klagenden Urheberrechtsinhaber zahlen. Unterdessen läuft der Betrieb von Wawa-Mania ungehindert weiter.
Wawa-Mania wurde 2006 gegründet und entwickelte sich schnell zu einer der ersten Adressen für französischsprachige Internet-Nutzer, die auf der Suche nach Downloads aller Art aus illegalen Quellen waren. Der Gründer wurde schon 2009 verhaftet, nachdem eine Antipiraterie-Vereinigung festgestellt hatte, dass über das Forum Links zu mehr als 3600 Filmen aus illegalen Quellen verbreitet wurden.
Der Fall des Wawa-Mania-Gründers wurde über Jahre verhandelt, bis er im April 2015 zu einer einjährigen Haftstrafe und 20.000 Euro Geldstrafe verurteilt wurde. Der 26-Jährige war damals allerdings nicht anwesend und hält sich weiterhin auf den Philippinen auf, wo er mit seiner Familie lebt. Anfang Juli wurde jetzt darüber entschieden, wie viel Schadenersatz der Verurteilte den Filmkonzernen Columbia Pictures, Disney, Paramount, Tristar, Universal, Twentieth Century Fox und Warner Bros zahlen muss.
Von dem Betreiber des Warez-Forums forderten die Kläger zwischen 5 und 15 Euro für jede Rechtsverletzung bei Videos. Für Musikstücke sollten pro Titel einige Cents bzw. im Fall von Alben auch einige Euro fällig werden. Microsoft forderte seinerseits für die über das Forum verbreitete illegale Software eine Summe von genau einer Million Euro.
Letztlich wurde festgelegt, dass Microsoft seinerseits gut 684.000 Euro erhalten soll, während die Filmkonzerne jeweils zwischen knapp 530.000 und 2,73 Millionen Euro bekommen sollen. Insgesamt soll der Gründer des Forums nun die Summe von 15,6 Millionen Euro an die klagenden Urheberrechtsinhaber zahlen. Unterdessen läuft der Betrieb von Wawa-Mania ungehindert weiter.
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