Intel baut um: Thunderbolt 3 schickt 40 Gbit über USB Type-C-Stecker
Intels Thunderbolt-Technologie bietet gegenüber dem klassischen USB einige Vorteile, konnte sich bisher aber nicht in breiterem Umfang durchsetzen. In der kommenden Fassung wird daher nun ein Umbruch erfolgen: Man verabschiedet sich vom bisherigen Stecker-Design und setzt auf den neuen USB Type-C-Anschluss.
Dadurch werden im Grunde die Vorteile beider Technologien miteinander vereint. Thunderbolt bietet jeweils deutlich höhere Übertragungsraten als der zum gleichen Zeitpunkt aktuellste USB-Standard. Hinzu kommt, dass auf die Technologie verschiedene andere Protokolle aufgesetzt werden können. So ist es auch kein Problem, kommende Thunderbolt-Versionen mit USB-Support auszustatten, womit die Anschlüsse kompatibel zueinander sind. Von der USB-Seite fließt hingegen die starke Stromversorgung in einen gemeinsamen Anschluss ein.
Bisher nutzte man für die Schnittstelle das Design des Mini DisplayPort-Steckers. Durch den Wechsel auf USB Type-C wird es wohl in Zukunft eine deutlich größere Bandbreite an Produkten geben, die den Standard unterstützen. Die hohe Bandbreite und die Möglichkeit, zahlreiche andere Protokolle über Thunderbolt bereitzustellen, ermöglicht es so, beispielsweise externe Grafikkarten per PCI Express, schnelle Speichersysteme oder auch hochauflösende Displays über die Schnittstelle anzusteuern. Problemlos ließen sich so zwei 4K-Displays oder ein 5K-Monitor bei 60 Hz mit Bildinformationen zu versorgen.
Es wird aber auch möglich sein, jedes USB 3.1-Gerät, dessen Schnittstelle auf 10 Gigabit pro Sekunde spezifiziert ist, direkt anzuschließen. Durch die Umstellung auf USB kann dann auch die Stromversorgung über die Schnittstelle gewährleistet werden. Bis zu 100 Watt sind in den Standards dafür definiert.
Doppelte Bandbreite
Die erste Version von Thunderbolt war mit einer Bandbreite von 10 Gigabit pro Sekunde gestartet, die Version 2 erhöhte dann auf 20 Gigabit pro Sekunde. Mit dem kommenden Thunderbolt 3 erfolgt erneut eine Verdoppelung, so dass dann satte 40 Gigabit pro Sekunde über den Anschluss übertragen werden können.Bisher nutzte man für die Schnittstelle das Design des Mini DisplayPort-Steckers. Durch den Wechsel auf USB Type-C wird es wohl in Zukunft eine deutlich größere Bandbreite an Produkten geben, die den Standard unterstützen. Die hohe Bandbreite und die Möglichkeit, zahlreiche andere Protokolle über Thunderbolt bereitzustellen, ermöglicht es so, beispielsweise externe Grafikkarten per PCI Express, schnelle Speichersysteme oder auch hochauflösende Displays über die Schnittstelle anzusteuern. Problemlos ließen sich so zwei 4K-Displays oder ein 5K-Monitor bei 60 Hz mit Bildinformationen zu versorgen.
Es wird aber auch möglich sein, jedes USB 3.1-Gerät, dessen Schnittstelle auf 10 Gigabit pro Sekunde spezifiziert ist, direkt anzuschließen. Durch die Umstellung auf USB kann dann auch die Stromversorgung über die Schnittstelle gewährleistet werden. Bis zu 100 Watt sind in den Standards dafür definiert.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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