Sony: USB Type-C lohnt sich bei Smartphones noch nicht
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat der Verwendung der neuen USB Type-C Ports bei seinen Smartphones eine vorläufige Absage erteilt. Auch wenn der neue Standard mit seinen reversibel einsetzbaren Steckern für das Unternehmen interessant ist, sieht man noch keine ausreichende Verbreitung, um die Verwendung zu rechtfertigen.
Wie die taiwanische Nachrichtenagentur CNA auf ihrem Portal FocusTaiwan berichtet, erklärte Takeshi Nitta, der als Programm-Manager für das Tokioter Büro von Sony Mobile arbeitet, dass man die Verwendung von USB Type-C zwar bereits aktiv intern diskutiere, aber noch keine konkreten Pläne für die Verwendung hat.
Nach Angaben von Nitta will Sony zunächst abwarten, bis ein größerer Teil der IT-Industrie auf den neuen Standard gewechselt ist. Erst dann lohnt sich seiner Meinung nach die Verwendung bei Smartphones. Aktuell gibt es tatsächlich nur wenige Geräte wie das Apple MacBook, die bereits mit USB Type-C-Anschlüssen ausgestattet sind.
Die ersten Windows-basierten Notebooks und 2-in-1-Geräte mit den neuen Ports kommen erst in den nächsten Monaten auf den Markt. Tatsächlich ergeben sich durch den neuen Standard einige Vorteile, denn er bietet mehr als nur Stecker, bei denen die Ausrichtung keine Rolle mehr spielt. Unter anderem sind deutlich höhere Datenraten möglich und es kann eine größere Stomstärke übertragen werden, wodurch sich mobile Geräte theoretisch erheblich schneller laden lassen.
Siehe auch: ASUS stellt erstes Tablet mit Windows 10 vor - mit USB Type-C-Port
Bei Sony Mobile will man sich vorerst auf andere Bereiche konzentrieren, um kompaktere Geräte zu ermöglichen. Unter anderem soll in kleinere Kamera-Sensoren und dünnere Displays investiert werden, um so dünnere und leichtere Smartphones schaffen zu können. Bisher setzt einzig Nokia bei seinem schon vor einigen Monaten in China gestarteten Android-Tablet N1 auf einen USB Type-C-Port - andere Tablets oder Smartphones gibt es damit noch nicht.
Nach Angaben von Nitta will Sony zunächst abwarten, bis ein größerer Teil der IT-Industrie auf den neuen Standard gewechselt ist. Erst dann lohnt sich seiner Meinung nach die Verwendung bei Smartphones. Aktuell gibt es tatsächlich nur wenige Geräte wie das Apple MacBook, die bereits mit USB Type-C-Anschlüssen ausgestattet sind.
Die ersten Windows-basierten Notebooks und 2-in-1-Geräte mit den neuen Ports kommen erst in den nächsten Monaten auf den Markt. Tatsächlich ergeben sich durch den neuen Standard einige Vorteile, denn er bietet mehr als nur Stecker, bei denen die Ausrichtung keine Rolle mehr spielt. Unter anderem sind deutlich höhere Datenraten möglich und es kann eine größere Stomstärke übertragen werden, wodurch sich mobile Geräte theoretisch erheblich schneller laden lassen.
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