Das Finnperium schlägt zurück:
Nokia übernimmt Alcatel-Lucent
Es gab gestern bereits erste Anzeichen bzw. Berichte, wonach Nokia den US-amerikanisch-französischen Netzwerkausrüster und bisherigen Konkurrenten Alcatel-Lucent übernehmen will, heute wurde der Deal bestätigt. Die Finnen lassen sich das Geschäft 15,6 Milliarden Euro kosten, mit der Fusion will man vor allem die Angriffe des aufstrebenden Konkurrenten Huawei abwehren.
Das Geschäft soll bis Mitte des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Das unterschriebene "Memorandum of Understanding" bedeutet, dass die Chefetagen beider Konzerne dem Geschäft ihren Segen gegeben haben. Nach derzeitigem Stand hätte die Nokia Corporation knapp 105.000 Mitarbeiter, allerdings haben die Finnen bereits bekannt gegeben, dass man bis 2019 rund 900 Millionen Euro einsparen wird müssen, das wird sicherlich auch bzw. vor allem über Personaleinsparungen geschehen.
Damit ist die jüngere Nokia-Geschichte um ein spannendes Kapitel reicher: Denn im Herbst 2013 haben die Finnen ihre Mobilgeräte- und Dienste-Sparte an Microsoft verkauft. Seither ist das Netzwerkausrüster-Business das wichtigste Standbein des ehemaligen Lumia-Herstellers. Nokia Solutions and Networks ist übrigens seinerseits aus einem Joint-Venture mit Siemens hervorgegangen, dieser Deal wurde 2007 abgewickelt.
Siehe auch: Nokia bereitet seinen Großangriff im Mobilfunkmarkt vor
Nokia Corporation
Das künftig als Nokia Corporation auftretende Unternehmen hat heute per Pressemitteilung (PDF) bekannt gegeben, dass man eine entsprechende Vorvereinbarung unterzeichnet hat. Nokia bewertet den bisherigen Konkurrenten mit rund 15,6 Milliarden Euro, der Deal wird komplett über Aktien abgewickelt.Das Geschäft soll bis Mitte des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Das unterschriebene "Memorandum of Understanding" bedeutet, dass die Chefetagen beider Konzerne dem Geschäft ihren Segen gegeben haben. Nach derzeitigem Stand hätte die Nokia Corporation knapp 105.000 Mitarbeiter, allerdings haben die Finnen bereits bekannt gegeben, dass man bis 2019 rund 900 Millionen Euro einsparen wird müssen, das wird sicherlich auch bzw. vor allem über Personaleinsparungen geschehen.
Dreikampf
Im neuen Unternehmen finden sich die bisherigen Nummern drei und vier zusammen. Damit schließt man zum aktuellen Marktführer Ericsson auf, es ergibt sich ein besonders enger Dreikampf an der Spitze, da das chinesische Unternehmen Huawei nur knapp hinter Ericsson lag. Die aufstrebenden Chinesen gelten aber als eigentliche Triebfeder dieser Fusion.Damit ist die jüngere Nokia-Geschichte um ein spannendes Kapitel reicher: Denn im Herbst 2013 haben die Finnen ihre Mobilgeräte- und Dienste-Sparte an Microsoft verkauft. Seither ist das Netzwerkausrüster-Business das wichtigste Standbein des ehemaligen Lumia-Herstellers. Nokia Solutions and Networks ist übrigens seinerseits aus einem Joint-Venture mit Siemens hervorgegangen, dieser Deal wurde 2007 abgewickelt.
Siehe auch: Nokia bereitet seinen Großangriff im Mobilfunkmarkt vor
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