Wikipedia verklagt die USA und will Überwachung von Nutzern stoppen
Die Wikimedia Foundation, von der die Online-Enzyklopädie Wikipedia und verschiedene Seitenprojekte betrieben werden, hat eine Klage gegen mehrere US-Behörden eingereicht. Im Kern richtet man sich damit gegen die Überwachungsprogramme, die vor allem vom Geheimdienst NSA durchgeführt werden.
Infografik: Daten zur Wikipedia
Neben diesem Dienst wird auch das US-Justizministerium als Beklagter aufgeführt. In der Klageschrift arbeiten die Vertreter der Wikimedia-Stiftung heraus, dass die massenhafte Überwachung von Internet-Nutzern schlicht gegen verschiedene Punkte der Verfassung der USA verstoße. Konkret geht es dabei um den ersten und den vierten Verfassungszusatz, die die freie Rede und den Schutz vor unbegründeten Durchsuchungen festhalten.
Die Folge sei ein sehr grundlegendes Problem: "Mit der Überwachung des Internet-Backbones belastet die NSA letztlich das Rückgrat der Demokratie", erklärte Lila Tretikov, Chefin der Wikimedia Foundation. Die Wikipedia selbst sei auf der Freiheit der Rede, der Forschung und der Information begründet. "Durch die Verletzung der Privatsphäre unserer Nutzer, bedroht die NSA auch die Freiheit des Denkens, die eine zentrale Rolle beim Schaffen und Verständnis von Wissen spielen."
Laut Tretikov ist insbesondere auch die Überwachung der Wikipedia-Nutzer ein ernstes Problem, das tief in die Privatsphäre eingreift. Denn anhand dessen, wie die Anwender die Enzyklopädie verwenden, lassen sich Rückschlüsse auf sehr sensible Informationen ziehen - wie etwa auf die politischen und religiösen Überzeugungen oder eventuell vorliegende Krankheiten.
Infografik: Daten zur Wikipedia
Neben diesem Dienst wird auch das US-Justizministerium als Beklagter aufgeführt. In der Klageschrift arbeiten die Vertreter der Wikimedia-Stiftung heraus, dass die massenhafte Überwachung von Internet-Nutzern schlicht gegen verschiedene Punkte der Verfassung der USA verstoße. Konkret geht es dabei um den ersten und den vierten Verfassungszusatz, die die freie Rede und den Schutz vor unbegründeten Durchsuchungen festhalten.
Die Folge sei ein sehr grundlegendes Problem: "Mit der Überwachung des Internet-Backbones belastet die NSA letztlich das Rückgrat der Demokratie", erklärte Lila Tretikov, Chefin der Wikimedia Foundation. Die Wikipedia selbst sei auf der Freiheit der Rede, der Forschung und der Information begründet. "Durch die Verletzung der Privatsphäre unserer Nutzer, bedroht die NSA auch die Freiheit des Denkens, die eine zentrale Rolle beim Schaffen und Verständnis von Wissen spielen."
Mehrere starke Partner
An der Klage beteiligen sich auch verschiedene Menschen- und Bürgerrechtsgruppen - darunter Human Rights Watch, Amnesty International USA und die American Civil Liberties Union (ACLU). Die Zielsetzung ist für Jimmy Wales, den Gründer der Wikipedia klar: Man wolle letztlich erreichen, dass das Gericht dafür sorgt, dass die Massenüberwachung aller Internet-Nutzer endgültig gestoppt wird.Laut Tretikov ist insbesondere auch die Überwachung der Wikipedia-Nutzer ein ernstes Problem, das tief in die Privatsphäre eingreift. Denn anhand dessen, wie die Anwender die Enzyklopädie verwenden, lassen sich Rückschlüsse auf sehr sensible Informationen ziehen - wie etwa auf die politischen und religiösen Überzeugungen oder eventuell vorliegende Krankheiten.
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