Microsoft will bei Lumias weiter kräftig an der Preisschraube drehen
Der Software-Konzern Microsoft will in seinem Smartphone-Sortiment weiter an der Preisschraube drehen, um den konkurrierenden Plattformen Android und iOS Marktanteile abzunehmen. Dafür sind die Verantwortlichen des Bereiches derzeit auf der Suche nach billigeren Komponenten-Zulieferern.
Das Unternehmen versucht bereits seit einiger Zeit, mit vergleichsweise günstigen Lumia-Smartphones Kunden zu gewinnen. Denn der Konzern kam mit seiner Windows Mobile-Plattform relativ spät auf den Markt und muss sich anstrengen, um irgendwann einmal zu den großen Wettbewerbern aufschließen zu können. Zuletzt sorgten allerdings immer mehr chinesische Hersteller dafür, dass auch die Preise im Android-Segment nach unten gingen.
Einer der Schwerpunkte bei der Suche nach günstigeren Komponenten stellt dabei die On-Cell-Technologie bei den Touch-Displays dar, berichtete das Branchenmagazin DigiTimes. Hier können aktuell im Zulieferer-Großhandel Preise erzielt werden, die um 10 bis 20 Prozent unter den Kosten der bisher eingesetzten Display-Einheiten liegen. Die Produzenten solcher Panels verzeichneten hier zuletzt entsprechend starke Entwicklungen bei der Nachfrage.
Letzteres ist eigentlich eher ein Garant dafür, dass das Preisniveau sich für die Abnehmer nicht unbedingt günstig entwickelt. Doch kommt hier hinzu, dass sich nicht nur die Smartphone-Hersteller, sondern auch die Zulieferer einen zunehmend harten Konkurrenzkampf liefern. Vor allem die taiwanischen Produzenten reagierten zuletzt darauf, dass zunehmend chinesische Firmen das Heft in die Hand nahmen und versuchen diese bei der Jagd nach Lieferverträgen auszustechen.
Microsoft versucht nun, diese Situation für sich zu nutzen. Und das Unternehmen hat allen Grund, sich hier mehr ins Zeug zu legen. Denn trotz aller Bestrebungen, in dem Markt stärker Fuß zu fassen und vor allem gegen die billigen Androiden anzukämpfen, hatten sich die Anteile des Unternehmens zuletzt eher wieder ein Stück nach unten entwickelt. Die Windows Phone-Modelle stehen aktuell bei Werten im unteren einstelligen Prozentbereich.
Einer der Schwerpunkte bei der Suche nach günstigeren Komponenten stellt dabei die On-Cell-Technologie bei den Touch-Displays dar, berichtete das Branchenmagazin DigiTimes. Hier können aktuell im Zulieferer-Großhandel Preise erzielt werden, die um 10 bis 20 Prozent unter den Kosten der bisher eingesetzten Display-Einheiten liegen. Die Produzenten solcher Panels verzeichneten hier zuletzt entsprechend starke Entwicklungen bei der Nachfrage.
Letzteres ist eigentlich eher ein Garant dafür, dass das Preisniveau sich für die Abnehmer nicht unbedingt günstig entwickelt. Doch kommt hier hinzu, dass sich nicht nur die Smartphone-Hersteller, sondern auch die Zulieferer einen zunehmend harten Konkurrenzkampf liefern. Vor allem die taiwanischen Produzenten reagierten zuletzt darauf, dass zunehmend chinesische Firmen das Heft in die Hand nahmen und versuchen diese bei der Jagd nach Lieferverträgen auszustechen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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