VLC-Player bekommt in Versionen 2.2 und 3.0 viele neue Features
Obwohl der populäre Open Source-Videoplayer VLC viele Bedürfnisse von Nutzern bereits abdeckt, arbeiten die Entwickler weiter intensiv an neuen Features und Optimierungen. Bereits mit der kommenden Version 2.2 wird es ein gutes Stück vorangehen, die anschließend geplante Fassung 3.0 setzt noch einmal etwas drauf.
VLC 2.2 sollte eigentlich schon bereitstehen. Bereits Ende Januar hatten die Entwickler eine Veröffentlichung für "nächste Woche" angekündigt, doch bisher lässt die finale Fassung auf sich warten. Seit zwei Monaten steht die Software beim Release Candidate 2, so dass es nun nicht mehr besonders lange dauern sollte, bis die Aktualisierung tatsächlich losgeht.
In der neuen Version wird der Player unter anderem die automatische Rotation von Videos anbieten, wobei das Rendering der gedrehten Bilder durch den Grafikchip erfolgt. Optimiert wurde auch das Verhalten beim Fortsetzen von Wiedergaben. Weiterhin wurde natürlich auch an den Codecs gearbeitet - einige neue kamen hinzu, andere wurden besser implementiert. Insbesondere über die Unterstützung von x265-Encodern dürften sich einige Nutzer freuen. Für Anwender mit Unix-basierten Systemen erweiterte man auch den VDPAU-Support.
Dies ist natürlich stets nur ein kleiner Einblick in die umfangreichen Veränderungen, die die Entwickler derzeit vornehmen. Auch an zahlreichen anderen Stellen werden laut der Dokumentation die Stellschrauben ordentlich gedreht. Hinzu kommen verschiedene Änderungen an den Lizenzen einzelner Module, wobei der Trend hier in vielen Fälle stärker weg von GPLv2+ hin zu LGPLv2.1+ geht. Einen ungefähren Release-Termin für die Version 3.0 gibt es derzeit noch nicht.
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In der neuen Version wird der Player unter anderem die automatische Rotation von Videos anbieten, wobei das Rendering der gedrehten Bilder durch den Grafikchip erfolgt. Optimiert wurde auch das Verhalten beim Fortsetzen von Wiedergaben. Weiterhin wurde natürlich auch an den Codecs gearbeitet - einige neue kamen hinzu, andere wurden besser implementiert. Insbesondere über die Unterstützung von x265-Encodern dürften sich einige Nutzer freuen. Für Anwender mit Unix-basierten Systemen erweiterte man auch den VDPAU-Support.
VLC 3.0 schon in Arbeit
Mit der Version 3.0 wird es noch ein Stück weiter gehen. Hier soll VLC dann beispielsweise Wayland-Support bieten. Auf Android-Systemen wird es dann auch möglich sein, HEVC/VP9 mit Hardware-Hilfe zu decodieren. Die MP4- und TS-Demuxer will man komplett überarbeiten. Hinzu kommen noch kleinere oder regional wichtige Features wie beispielsweise die Unterstützung des ARIB-Untertitel-Formats, das vor allem für japanische Nutzer wichtig ist.Dies ist natürlich stets nur ein kleiner Einblick in die umfangreichen Veränderungen, die die Entwickler derzeit vornehmen. Auch an zahlreichen anderen Stellen werden laut der Dokumentation die Stellschrauben ordentlich gedreht. Hinzu kommen verschiedene Änderungen an den Lizenzen einzelner Module, wobei der Trend hier in vielen Fälle stärker weg von GPLv2+ hin zu LGPLv2.1+ geht. Einen ungefähren Release-Termin für die Version 3.0 gibt es derzeit noch nicht.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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