Windows 10-Vorstellung:
Steve Ballmer ist aus dem Häuschen
Der ehemalige Microsoft-Konzernchef Steve Ballmer hat die gestrige Präsentation der Neuerungen rund um das kommende Betriebssystem Windows 10 natürlich auch verfolgt und ist begeistert. So begeistert, dass er sich sogar die Mühe machte, sich in seinen Twitter-Account einzuloggen.
Andere prominente Vertreter der IT-Industrie nutzen den Mikroblogging-Dienst intensiv, um das Tagesgeschehen zu kommentieren und Kontakt zu potenziellen Kunden zu halten - was mit zahlreichen Followern belohnt wird. Ballmer hingegen ist auf der Plattform eher selten präsent. Seit der Registrierung im Februar 2009 gab es lediglich 30 Tweets. Die etwas über 6.500 Follower bekommen also eigentlich nur dann etwas von Ballmer mit, wenn dieser von einer Sache wirklich bewegt ist.
Und so war es nach der gestrigen Präsentation. Der Tag habe alle Microsoft-Mitarbeiter mit Stolz erfüllen können, kommentierte er das Geschehen. Er ist sich sicher, dass die Kunden begeistert sein werden und die Aktionäre sabbern. Dem folgte das Eingeständnis, dass er Microsoft nach wie vor liebe - was er auch in der Vergangenheit bereits mehrfach eindrucksvoll deutlich gemacht hat.
Dass sich Ballmer ziemlich offensiv äußert, ist einerseits nicht unbedingt ungewöhnlich, in diesem Fall aber doch auch bemerkenswert. Denn es ist doch ziemlich wahrscheinlich, dass die Präsentation anders gelaufen wäre, wenn er noch immer an der Spitze Microsofts stehen würde. Insbesondere die Entscheidung seines Nachfolgers Satya Nadella, Windows 10 als kostenloses Update zu veröffentlichen, hätte es bei Ballmer wohl kaum gegeben.
Ballmer, der zum Gründer-Kreis Microsofts gehört, hatte seinen Posten im Microsoft-Vorstand vor gut einem Jahr nach über zehn Jahren Amtszeit abgegeben. Inzwischen hat er mit dem Kauf des Basketball-Teams Los Angeles Clippers eine Beschäftigung für den Ruhestand gefunden.
Dass sich Ballmer ziemlich offensiv äußert, ist einerseits nicht unbedingt ungewöhnlich, in diesem Fall aber doch auch bemerkenswert. Denn es ist doch ziemlich wahrscheinlich, dass die Präsentation anders gelaufen wäre, wenn er noch immer an der Spitze Microsofts stehen würde. Insbesondere die Entscheidung seines Nachfolgers Satya Nadella, Windows 10 als kostenloses Update zu veröffentlichen, hätte es bei Ballmer wohl kaum gegeben.
Ballmer, der zum Gründer-Kreis Microsofts gehört, hatte seinen Posten im Microsoft-Vorstand vor gut einem Jahr nach über zehn Jahren Amtszeit abgegeben. Inzwischen hat er mit dem Kauf des Basketball-Teams Los Angeles Clippers eine Beschäftigung für den Ruhestand gefunden.
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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