Virgin Galactic plant den Start tausender Internet-Satelliten
Virgin Galactic, das Raumfahrt-Unternehmen des Milliardärs Richard Branson, will zukünftig nicht nur Touristen in den Orbit bringen, sondern auch tausende Kommunikations-Satelliten. Diese sollen eine weltweite Verfügbarkeit von Breitband-Anbindungen ermöglichen.
Die Planungen sehen derzeit vor, dass bis zu 2.400 Satelliten in erdnahe Umlaufbahnen gebracht werden. In einer ersten Stufe sollen es 648 Stück sein, mit denen das geplante Netzwerk dann bereits eine globale Abdeckung erreichen würde. Die Internet-Verbindungen will man dann über eine Firma namens OneWeb, die auch von Chiphersteller Qualcomm unterstützt wird, vermarkten.
Laut dem Konzept stellen die Satelliten dann Verbindungen zu OneWeb-Terminals her, die stationär installiert werden. Diese sollen dann über WLAN und Mobilfunk vor Ort die Anbindung der Endnutzer übernehmen. Der Betrieb erfolgt dann jeweils mit lokalen Partnern, die die Vermarktung der Internet-Zugänge übernehmen.
Der Knackpunkt bei dem Projekt ist natürlich der Preis, zu dem eine solch große Zahl von Satelliten in den Orbit gebracht werden. Bei einem Start mit herkömmlichen Raketen, wie es derzeit die Regel ist, wäre das Vorhaben wohl kaum finanzierbar. Virgin Galactic arbeitet daher an einem neuen Launcher-System namens LauncherOne. Vorgesehen ist hier, dass eine zweistufige Rakete nicht etwa vom Boden abhebt, sondern vom WhiteKnightTwo-Flugzeug erst einmal in eine Höhe von rund 15 Kilometern transportiert wird.
LauncherOne selbst ist relativ klein: Bei jeder Mission sollen bis zu 225 Kilogramm Nutzlast in einen erdnahen Orbit gebracht werden können - oder auch 120 Kilogramm in eine höhere, sonnensynchrone Umlaufbahn. Die Kosten eines solchen Starts sollen - alles mitgerechnet - unter der Marke von 10 Millionen Dollar liegen. Dies kostet es heute allein schon, die gleiche Nutzlast in den Orbit zu bringen, Entwicklung und Bau des Satelliten kommen noch hinzu. Mit LauncherOne könnte man außerdem alle paar Stunden einen neuen Start vollziehen und so sehr schnell handeln.
Branson geht davon aus, dass sich die gesamte Satelliten-Infrastruktur so für rund 2 Milliarden Dollar realisieren ließe. Für eine weltweite Netzwerk-Abdeckung wäre dies ein ziemlich geringer Preis, wodurch ein wirtschaftlicher Betrieb ein realistisches Szenario wäre.
Laut dem Konzept stellen die Satelliten dann Verbindungen zu OneWeb-Terminals her, die stationär installiert werden. Diese sollen dann über WLAN und Mobilfunk vor Ort die Anbindung der Endnutzer übernehmen. Der Betrieb erfolgt dann jeweils mit lokalen Partnern, die die Vermarktung der Internet-Zugänge übernehmen.
Der Knackpunkt bei dem Projekt ist natürlich der Preis, zu dem eine solch große Zahl von Satelliten in den Orbit gebracht werden. Bei einem Start mit herkömmlichen Raketen, wie es derzeit die Regel ist, wäre das Vorhaben wohl kaum finanzierbar. Virgin Galactic arbeitet daher an einem neuen Launcher-System namens LauncherOne. Vorgesehen ist hier, dass eine zweistufige Rakete nicht etwa vom Boden abhebt, sondern vom WhiteKnightTwo-Flugzeug erst einmal in eine Höhe von rund 15 Kilometern transportiert wird.
LauncherOne selbst ist relativ klein: Bei jeder Mission sollen bis zu 225 Kilogramm Nutzlast in einen erdnahen Orbit gebracht werden können - oder auch 120 Kilogramm in eine höhere, sonnensynchrone Umlaufbahn. Die Kosten eines solchen Starts sollen - alles mitgerechnet - unter der Marke von 10 Millionen Dollar liegen. Dies kostet es heute allein schon, die gleiche Nutzlast in den Orbit zu bringen, Entwicklung und Bau des Satelliten kommen noch hinzu. Mit LauncherOne könnte man außerdem alle paar Stunden einen neuen Start vollziehen und so sehr schnell handeln.
Branson geht davon aus, dass sich die gesamte Satelliten-Infrastruktur so für rund 2 Milliarden Dollar realisieren ließe. Für eine weltweite Netzwerk-Abdeckung wäre dies ein ziemlich geringer Preis, wodurch ein wirtschaftlicher Betrieb ein realistisches Szenario wäre.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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