Blizzard erwägt, den Geld-gegen-Gold-Handel in WoW zu legalisieren
Der MMORPG-Dauerbrenner World of Warcraft, der vor gut zehn Jahren gestartet ist, war auch der Beginn einer Schattenwirtschaft: dem Gold-Handel. Der wird vor allem mit China in Zusammenhang gebracht und dagegen hat bisher kaum ein Entwickler ein wirksames Mittel gefunden, auch nicht Blizzard. Deshalb erwägt man dort auch erstmals eine Art Legalisierung dieses Handels.
Die Entwickler können kaum etwas dagegen tun, da beispielsweise Nutzer-Sperren nur kurzzeitig helfen, wenn überhaupt. Deshalb überlegt nun selbst Blizzard den Gold-Handel freizugeben: Wie Ars Technica unter Berufung auf den Ausblick Blizzards auf das nächste WoW-Jahr berichtet, überlegt das Unternehmen eine Zusammenführung dieser beiden "Wirtschaften".
Blizzard schreibt: "Wir befassen uns mit der Möglichkeit, euch den Kauf von Spielzeit anzubieten, die ihr dann im Spiel mit anderen gegen Gold eintauschen könnt. Auf diese Weise wollen wir es Spielern ermöglichen, überschüssiges Gold zu nutzen, um einen Teil der Kosten ihres Abonnements zu decken, während diejenigen von euch mit weniger Spielzeit die Möglichkeit hätten, über ein legales und sicheres System Gold von anderen zu erhalten."
Man verweist auf andere MMO-Anbieter, die ähnliche Systeme anbieten, Paradebeispiel ist natürlich das durchdachte wie funktionierende Wirtschaftssystem von EVE Online. Allerdings hat sich Blizzard schon einmal an einer Lösung für dieses Problem versucht: Und wie das Echtgeld-Auktionshaus von Diablo 3 ausgegangen ist, dürfte wohl den meisten Gamern bekannt sein.
Geld gegen Gold
Der Austausch von Ingame-Währung gegen Gegenstände ist der eine Weg, Echtgeld gegen Gold der andere. Das sind jedenfalls die beiden Wirtschaftszweige in Online-Multiplayer-Spielen. Erstgenannter ist natürlich legal, da von den Anbietern vorgesehen, der zweite hingegen nicht. Und der Gold-gegen-Geld-Handel ist ein Riesengeschäft, der auch sofort beginnt, sobald ein neues Spiel dieser Art gestartet ist.Die Entwickler können kaum etwas dagegen tun, da beispielsweise Nutzer-Sperren nur kurzzeitig helfen, wenn überhaupt. Deshalb überlegt nun selbst Blizzard den Gold-Handel freizugeben: Wie Ars Technica unter Berufung auf den Ausblick Blizzards auf das nächste WoW-Jahr berichtet, überlegt das Unternehmen eine Zusammenführung dieser beiden "Wirtschaften".
Blizzard schreibt: "Wir befassen uns mit der Möglichkeit, euch den Kauf von Spielzeit anzubieten, die ihr dann im Spiel mit anderen gegen Gold eintauschen könnt. Auf diese Weise wollen wir es Spielern ermöglichen, überschüssiges Gold zu nutzen, um einen Teil der Kosten ihres Abonnements zu decken, während diejenigen von euch mit weniger Spielzeit die Möglichkeit hätten, über ein legales und sicheres System Gold von anderen zu erhalten."
Man verweist auf andere MMO-Anbieter, die ähnliche Systeme anbieten, Paradebeispiel ist natürlich das durchdachte wie funktionierende Wirtschaftssystem von EVE Online. Allerdings hat sich Blizzard schon einmal an einer Lösung für dieses Problem versucht: Und wie das Echtgeld-Auktionshaus von Diablo 3 ausgegangen ist, dürfte wohl den meisten Gamern bekannt sein.
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