Sony: 0, Hacker: 2 - "The Interview"-Release wurde ganz abgesagt
Das Hollywood-Studio Sony Pictures wurde im November zum Opfer eines massiven Hacker-Angriffs, dabei fiel auch immer wieder der Name "The Interview": Die Veröffentlichung der Komödie, in der es um einen Attentatsversuch auf den nordkoreanischen Staatsführer Kim-Jong Un geht, wurde nun abgesagt. Offenbar gänzlich, denn es wird wohl keinerlei Release geben.
Deshalb hatten sich viele Lichtspielhäuser und Kinoketten geweigert, den Streifen zu zeigen. Daraufhin zog Sony Pictures Entertainment die Notbremse und gab bekannt, dass man den Film nicht wie geplant veröffentlichen werde. In einem Statement dazu (via The Next Web) heißt es seitens Sony, dass man die Entscheidung seiner Partner verstehe und respektiere sowie die Sorge um die Sicherheit der Mitarbeiter und Kinobesucher teile.
Die Angreifer hätten geistiges Eigentum, private E-Mails, sensibles und geschütztes Material gestohlen sowie versucht, "unsere Seele und Moral zu zerstören". All das, um die Veröffentlichung eines Filmes, "den sie nicht mögen", zu verhindern. Man sei "zutiefst traurig" und enttäuscht, dass es soweit kommen musste.
Verantwortlich für den Angriff dürfte tatsächlich Nordkorea sein: NBC News berichtet, dass die US-Behörden "Verbindungen" gefunden hätten, dass das kommunistische Regime den außerhalb Nordkoreas durchgeführten Hacker-Angriff in Auftrag gegeben habe. Details liegen zwar noch nicht vor, man berate aber laut dem Bericht derzeit, wie man auf den Hack reagieren könne.
Drohungen gegen Kinos
Sony Pictures beugte sich in der Nacht auf heute dem Druck der Hacker bzw. den gegen Kinobetreiber ausgesprochenen Drohungen: Denn zuvor hatten zahlreiche Kinos von Unbekannten Warnungen vor "Gewalt" erhalten, sollten sie die Komödie "The Interview", die am 25. Dezember 2014 Premiere feiern sollte, zeigen.Deshalb hatten sich viele Lichtspielhäuser und Kinoketten geweigert, den Streifen zu zeigen. Daraufhin zog Sony Pictures Entertainment die Notbremse und gab bekannt, dass man den Film nicht wie geplant veröffentlichen werde. In einem Statement dazu (via The Next Web) heißt es seitens Sony, dass man die Entscheidung seiner Partner verstehe und respektiere sowie die Sorge um die Sicherheit der Mitarbeiter und Kinobesucher teile.
Die Angreifer hätten geistiges Eigentum, private E-Mails, sensibles und geschütztes Material gestohlen sowie versucht, "unsere Seele und Moral zu zerstören". All das, um die Veröffentlichung eines Filmes, "den sie nicht mögen", zu verhindern. Man sei "zutiefst traurig" und enttäuscht, dass es soweit kommen musste.
Weder DVD noch Online
Laut einem Bericht des Branchenblatts Variety geht Sony Pictures aber weiter als notwendig bzw. erwartet: Denn der Film wird offenbar gänzlich eingemottet, The Interview soll weder online noch auf DVD veröffentlicht werden. Der finanzielle Schaden dürfte (mindestens) 42 Millionen Dollar betragen, so viel kostete jedenfalls die Produktion von The Interview.Verantwortlich für den Angriff dürfte tatsächlich Nordkorea sein: NBC News berichtet, dass die US-Behörden "Verbindungen" gefunden hätten, dass das kommunistische Regime den außerhalb Nordkoreas durchgeführten Hacker-Angriff in Auftrag gegeben habe. Details liegen zwar noch nicht vor, man berate aber laut dem Bericht derzeit, wie man auf den Hack reagieren könne.
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