Luxus-Uhren-Hersteller gehen gegen Smartwatch-"Kopien" vor
Smartwatches, die auf Basis von Googles Android Wear laufen, erlauben es, das virtuelle Zifferblatt auszutauschen. Viele Nutzer wollen dabei ein berühmtes Vorbild auf dem Handgelenksdisplay haben, entsprechend hat sich eine Art grauer Markt dafür entwickelt. Den Uhrenherstellern ist das aber ein Dorn im Auge.
Ein Großteil ist dabei legal, es finden sich aber auch etliche Designs, die gegen die urheberrechtlich geschützten Zifferblätter von Luxus-Herstellern verstoßen. Und wie TorrentFreak berichtet, haben die meisten Uhren-Unternehmen nun begonnen, Unterlassungsaufforderungen an Seiten wie FaceRepo zu verschicken.
Das oftmals typische Äußere der Luxus-Uhren lassen sich die Hersteller auch entsprechend mit vierstelligen Beträgen bezahlen, nach oben sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Gegenüber Re/code hat der FaceRepo-Betreiber die Takedowns bestätigt, genannt werden Namen wie IWC, Panerai, Fossil, Armani, Michael Kors, Omega, Tissot, Certina, Swatch und Flik Flak.
Der FaceRepo-Gründer hat für die Schritte der Urheberrechtsbesitzer allerdings Verständnis, bedauert das aber auch, da viele der beanstandeten Designs "sehr cool aussehen und signifikantes künstlerisches Talent repräsentieren".
Auf Anfrage von Re/code wollten sich die meisten Hersteller nicht dazu äußern. In einer Stellungnahme teilte lediglich die Swatch Group mit, dass man solche "nicht autorisierten digitalen Kopien unserer Produkte" nicht tolerieren könne.
Luxus kostet
Omega, Tissot, Cartier, Rolex und Co.: So mancher Smartwatch-Besitzer dürfte sich als so genanntes "Watch-Face" auf einer Android-Wear-Smartwatch das Aussehen einer Luxus-Uhrenmarke einstellen. Eine Seite, die solche Hintergründe anbietet, heißt FaceRepo, dort findet man eine mittlerweile stattliche Anzahl an Downloads für Moto 360, die G-Serie von LG sowie die Gear-Geräte von Samsung.Ein Großteil ist dabei legal, es finden sich aber auch etliche Designs, die gegen die urheberrechtlich geschützten Zifferblätter von Luxus-Herstellern verstoßen. Und wie TorrentFreak berichtet, haben die meisten Uhren-Unternehmen nun begonnen, Unterlassungsaufforderungen an Seiten wie FaceRepo zu verschicken.
Das oftmals typische Äußere der Luxus-Uhren lassen sich die Hersteller auch entsprechend mit vierstelligen Beträgen bezahlen, nach oben sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Gegenüber Re/code hat der FaceRepo-Betreiber die Takedowns bestätigt, genannt werden Namen wie IWC, Panerai, Fossil, Armani, Michael Kors, Omega, Tissot, Certina, Swatch und Flik Flak.
Der FaceRepo-Gründer hat für die Schritte der Urheberrechtsbesitzer allerdings Verständnis, bedauert das aber auch, da viele der beanstandeten Designs "sehr cool aussehen und signifikantes künstlerisches Talent repräsentieren".
Auf Anfrage von Re/code wollten sich die meisten Hersteller nicht dazu äußern. In einer Stellungnahme teilte lediglich die Swatch Group mit, dass man solche "nicht autorisierten digitalen Kopien unserer Produkte" nicht tolerieren könne.
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