Apple will Smartphones & Co. zu vernetzten Rauchmeldern machen
Die Entwickler von Mobilgeräten und anderer Elektronik machen sich Gedanken darüber, um welche Sensoren ihre Produkte in Zukunft noch sinnvoll erweitert werden könnten. Bei Apple sieht man in Rauchmeldern gute Potenziale. Den bisherigen Stand der Entwicklung verpackte man nun in einen Patentantrag.
Der Konkurrent Google hat bereits Milliarden-Beträge in die Hand genommen, um einen Fuß in diesen Markt zu bekommen. Den Kern dessen bildete die Übernahme des Unternehmens Nest, das solche Systeme produziert, die bereits untereinander und mit den Smartphones der Nutzer vernetzt sind. Apple will hingegen keine separaten Systeme dieser Art in die Haushalte bringen.
Statt dessen stellt man sich eher vor, entsprechende Sensoren in elektronischen Geräten unterzubringen, die ohnehin in steigender Zahl vorhanden sind. Im Patentantrag beschreiben die Ingenieure des Konzerns beispielsweise, wie Komponenten zur Erkennung von Rauch oder anderen Gefahren dieser Art - hier geht es vor allem um Kohlenmonoxyd - in Smartphones, Tablets, Smartwatches und auch Notebooks integriert werden könnten.
Bei Notebooks besteht die Idee, die Sensoren schlicht ins Lüftungssystem zu integrieren, wo die Umgebungsluft ohnehin durchgeleitet wird. Bei Telefonen und Tablets wären hier hingegen andere Lösungen notwendig, die aber technisch wohl ebenfalls kein Problem darstellen.
Die größte Schwierigkeit dürfte dabei die Vermeidung zu vieler Fehlalarme darstellen. So sollte möglichst kein Alarm ausgelöst werden, wenn ein Raucher vor dem Notebook sitzt und seinen Qualm in dessen Richtung ausatmet. Die Lösung sieht man hier in einer vernetzten Zusammenarbeit verschiedener vorhandener Geräte, die ein besseres Bild über die genaue Situation in der Umgebung erlaubt.
Die vernetzte Raumüberwachung hätte außerdem den Vorteil, dass ein Nutzer über einen Brand oder eine starke Rauchentwicklung informiert werden könnte, wenn er sich gerade nicht in Reichweite des alarmgebenden Rauchmelders aufhält. So ließen sich Personen beispielsweise nachts rechtzeitig wecken und warnen, wenn die Gefahrensituation an einer weiter entfernten Stelle in ihrem Haus auftritt, was die Risiken gesundheitlicher Schäden reduzieren würde. Weiterhin könnten Rettungskräfte direkt darüber informiert werden, ob sich bei einem Wohnungsbrand noch Menschen im Haushalt aufgehalten haben oder ob diese vielleicht gerade gar nicht in der Stadt sind.
Statt dessen stellt man sich eher vor, entsprechende Sensoren in elektronischen Geräten unterzubringen, die ohnehin in steigender Zahl vorhanden sind. Im Patentantrag beschreiben die Ingenieure des Konzerns beispielsweise, wie Komponenten zur Erkennung von Rauch oder anderen Gefahren dieser Art - hier geht es vor allem um Kohlenmonoxyd - in Smartphones, Tablets, Smartwatches und auch Notebooks integriert werden könnten.
Bei Notebooks besteht die Idee, die Sensoren schlicht ins Lüftungssystem zu integrieren, wo die Umgebungsluft ohnehin durchgeleitet wird. Bei Telefonen und Tablets wären hier hingegen andere Lösungen notwendig, die aber technisch wohl ebenfalls kein Problem darstellen.
Die größte Schwierigkeit dürfte dabei die Vermeidung zu vieler Fehlalarme darstellen. So sollte möglichst kein Alarm ausgelöst werden, wenn ein Raucher vor dem Notebook sitzt und seinen Qualm in dessen Richtung ausatmet. Die Lösung sieht man hier in einer vernetzten Zusammenarbeit verschiedener vorhandener Geräte, die ein besseres Bild über die genaue Situation in der Umgebung erlaubt.
Die vernetzte Raumüberwachung hätte außerdem den Vorteil, dass ein Nutzer über einen Brand oder eine starke Rauchentwicklung informiert werden könnte, wenn er sich gerade nicht in Reichweite des alarmgebenden Rauchmelders aufhält. So ließen sich Personen beispielsweise nachts rechtzeitig wecken und warnen, wenn die Gefahrensituation an einer weiter entfernten Stelle in ihrem Haus auftritt, was die Risiken gesundheitlicher Schäden reduzieren würde. Weiterhin könnten Rettungskräfte direkt darüber informiert werden, ob sich bei einem Wohnungsbrand noch Menschen im Haushalt aufgehalten haben oder ob diese vielleicht gerade gar nicht in der Stadt sind.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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