Nokia Networks: Ohne Smartphone-Sparte läuft es plötzlich wieder
Der finnische Netzwerkausrüster Nokia kann sich nach vielen turbulenten Jahren wieder einmal über ein erfolgreiches drittes Quartal freuen: Dank gut laufender Geschäfte in den USA sowie China konnte der Umsatz deutlich gesteigert werden, das Unternehmen zeigt sich für das Jahresergebnis optimistisch.
Wie die Wirtschaftszeitung Wall Street Journal berichtet, ist das neue Nokia damit erfolgreich: Im dritten Quartal des Jahres setzte das Unternehmen rund 3,32 Milliarden Euro um, das bedeutet im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs in Höhe von 13 Prozent. Damit konnte man sogar die Prognosen der Börsenexperten übertreffen, diese hatten etwas mehr als drei Milliarden Euro vorhergesagt.
Der Nettogewinn betrug etwa 747 Millionen Euro, hier konnte man den Negativtrend klar umkehren, im dritten Quartal von 2013 musste man noch ein Minus von 91 Millionen Euro vermelden.
Laut Nokia-Chef Rajeev Suri habe sein Unternehmen von "einzigartigen Entwicklungen am Markt" profitiert, besonders hohe Zuwächse habe man in Nordamerika verzeichnen können. Nokia ist aktuell die Nummer 3 in diesem Bereich, hinter Ericsson und dem chinesischen Konzern Huawei Technologies.
Siehe auch: Nach Microsoft-Deal - Was von Nokia übrig bleibt
Nokia Networks
Die vergangenen Jahre waren Quartalsberichte stets von Anmerkungen zu den hohen Verlusten der Smartphone-Sparte begleitet. Die "Geräte und Dienste"-Sparte hat man aber mittlerweile an Microsoft verkauft, seither stellt Nokia Networks das Kerngeschäft dar und ist für immerhin rund 90 Prozent des Konzernumsatzes verantwortlich.Wie die Wirtschaftszeitung Wall Street Journal berichtet, ist das neue Nokia damit erfolgreich: Im dritten Quartal des Jahres setzte das Unternehmen rund 3,32 Milliarden Euro um, das bedeutet im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs in Höhe von 13 Prozent. Damit konnte man sogar die Prognosen der Börsenexperten übertreffen, diese hatten etwas mehr als drei Milliarden Euro vorhergesagt.
Der Nettogewinn betrug etwa 747 Millionen Euro, hier konnte man den Negativtrend klar umkehren, im dritten Quartal von 2013 musste man noch ein Minus von 91 Millionen Euro vermelden.
Erfolgreich verschlankt
Für die Trendumkehr ist allerdings nicht alleine die verkaufte Smartphone-Sparte verantwortlich, auch diese hatte früher mit roten Zahlen zu kämpfen. Denn auch im Netzwerkausrüster-Bereich wurden Kosten reduziert, unter anderem wurden schlecht laufende Geschäftsbereiche abgestoßen, seither zeigt die Entwicklung klar nach oben.Laut Nokia-Chef Rajeev Suri habe sein Unternehmen von "einzigartigen Entwicklungen am Markt" profitiert, besonders hohe Zuwächse habe man in Nordamerika verzeichnen können. Nokia ist aktuell die Nummer 3 in diesem Bereich, hinter Ericsson und dem chinesischen Konzern Huawei Technologies.
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