Hoffnung ist alles: Das nächste Google soll aus Deutschland kommen
Obwohl es bisher kaum ein deutsches Unternehmen geschafft hat, auf dem weltweiten Internet-Markt eine größere Rolle zu spielen, sind doch überraschend viele Einwohner dieses Landes zuversichtlich, dass sich dies schon bald in erheblichem Umfang ändern wird.
Mehr als jeder fünfte Deutsche rechnet fest damit, dass in absehbarer Zeit ein Startup aus der hiesigen Szene einen vergleichbaren Erfolg wie Google oder Facebook haben wird. Immerhin 22 Prozent äußerten diese Hoffnung in einer Umfrage, die Bitkom Research und das Marktforschungs-Unternehmen Forsa gemeinsam durchführten.
"Die Wachstumsfinanzierung ist ein großes Problem für deutsche Start-ups. Es muss uns gelingen, dass hierzulande nicht nur gute Ideen entstehen und innovative Lösungen entwickelt werden, sondern dass sie sich auch am Markt durchsetzen und international erfolgreich werden können", forderte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Börsengänge wie der des Online-Händlers Zalando und der Start-up-Schmiede Rocket Internet sind ein Zeichen, dass ein solches Wachstum möglich sein kann."
Die Zuversicht in die hiesigen Firmen drückt sich auch darin aus, dass rund 10 Millionen Deutsche sich vorstellen können, in Aktien von Startups zu investieren. Das entspricht 15 Prozent der Befragten in der Studie. Angesichts der bisherigen Fehlschläge, die deutsche Firmen zu verzeichnen hatten, ist mit 37 Prozent auch mehr als jeder Dritte skeptisch und rechnet damit, dass die aktuell ziemlich erfolgreich über die Bühne gegangenen Börsengänge von Zalando oder Rocket Internet eher das Zeichen einer neuen Spekulationsblase sind. Infografik: Wirtschaftsleistung der Branchen
Probleme sind klar
Allerdings wissen viele auch über die Probleme bescheid, vor denen junge Firmen hierzulande stehen und die ihnen den Anfang schwerer machen, als ihrer Konkurrenz im Ausland. Mit 47 Prozent gab daher fast die Hälfte an, die Forderung nach einer stärkeren staatlichen Förderung von Startups zu unterstützen, um die Wettbewerbsfähigkeit mit Ländern wie den USA oder China zu verbessern."Die Wachstumsfinanzierung ist ein großes Problem für deutsche Start-ups. Es muss uns gelingen, dass hierzulande nicht nur gute Ideen entstehen und innovative Lösungen entwickelt werden, sondern dass sie sich auch am Markt durchsetzen und international erfolgreich werden können", forderte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Börsengänge wie der des Online-Händlers Zalando und der Start-up-Schmiede Rocket Internet sind ein Zeichen, dass ein solches Wachstum möglich sein kann."
Die Zuversicht in die hiesigen Firmen drückt sich auch darin aus, dass rund 10 Millionen Deutsche sich vorstellen können, in Aktien von Startups zu investieren. Das entspricht 15 Prozent der Befragten in der Studie. Angesichts der bisherigen Fehlschläge, die deutsche Firmen zu verzeichnen hatten, ist mit 37 Prozent auch mehr als jeder Dritte skeptisch und rechnet damit, dass die aktuell ziemlich erfolgreich über die Bühne gegangenen Börsengänge von Zalando oder Rocket Internet eher das Zeichen einer neuen Spekulationsblase sind. Infografik: Wirtschaftsleistung der Branchen
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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