Google soll spezielle Demoversionen von Play Store-Apps vorbereiten
Mit Android feiert Google große Erfolge, es ist längst das weltweit dominierende mobile Betriebssystem. Der dazugehörige Play Store für Apps ist dagegen nicht ganz so erfolgreich, da Android-Nutzer nach wie vor eher ungerne Apps kaufen. Im Vergleich dazu gibt der durchschnittliche iOS-Anwender deutlich mehr aus.
Google will und muss das ändern, weshalb man nach Angaben von The Information (via Engadget) aktuell mit Trial- oder Demo-Versionen von Apps herumexperimentiert. Die genaue Umsetzung derartiger Probierversionen ist allerdings noch offen, das kalifornische Unternehmen soll derzeit unterschiedliche Ansätze in diesem Zusammenhang ausloten.
Genannt werden unter anderem "Micro-Apps", die man auch als "Häppchen-Downloads" bezeichnen kann. Dabei handelt es sich um einen bestimmten Teil einer mobilen Anwendung, den man zum Vorabtesten bekommt. Das könnte auch so weit gehen, dass sich der Nutzer den Teil, den er ausprobieren will, selbst aussuchen kann. Dieses zielgerichtete Ausprobieren hätte natürlich auch den Vorteil, dass man sein mobiles Datenvolumen entlastet.
Einen ersten Schritt für erweiterte Ausprobiermöglichkeiten hat Google erst vor kurzem gesetzt und den zeitlichen Rahmen für eine etwaige Rückgabe einer App auf zwei Stunden angehoben.
Gründe gibt es dafür einige, darunter, dass Android viele seiner Nutzer in aufstrebenden Regionen hat und dort die Kaufkraft teils deutlich unter den reichen westlichen Ländern liegt. An einem weiteren Schwachpunkt ist Google selbst schuld, da man vielerorts nur Kreditkarten-Zahlung anbietet und gerade dieser Weg beispielsweise in Asien kaum verbreitet ist.
Siehe auch: Play Store 5.0 - Neuer Blick auf Google-Shop im Android-L-Design
Genannt werden unter anderem "Micro-Apps", die man auch als "Häppchen-Downloads" bezeichnen kann. Dabei handelt es sich um einen bestimmten Teil einer mobilen Anwendung, den man zum Vorabtesten bekommt. Das könnte auch so weit gehen, dass sich der Nutzer den Teil, den er ausprobieren will, selbst aussuchen kann. Dieses zielgerichtete Ausprobieren hätte natürlich auch den Vorteil, dass man sein mobiles Datenvolumen entlastet.
Einen ersten Schritt für erweiterte Ausprobiermöglichkeiten hat Google erst vor kurzem gesetzt und den zeitlichen Rahmen für eine etwaige Rückgabe einer App auf zwei Stunden angehoben.
Android- und nicht Play-Store-Dominanz
Wie erwähnt dominiert Android inzwischen als Betriebssystem die weltweiten Marktanteile, beim Umsatz ist Apples App Store Google aber noch immer weit voraus: Aktuelle Zahlen zeigen, dass ein einzelner durchschnittlicher iOS-Nutzer etwa viermal so viel Umsatz bringt wie ein Android-User.Gründe gibt es dafür einige, darunter, dass Android viele seiner Nutzer in aufstrebenden Regionen hat und dort die Kaufkraft teils deutlich unter den reichen westlichen Ländern liegt. An einem weiteren Schwachpunkt ist Google selbst schuld, da man vielerorts nur Kreditkarten-Zahlung anbietet und gerade dieser Weg beispielsweise in Asien kaum verbreitet ist.
Siehe auch: Play Store 5.0 - Neuer Blick auf Google-Shop im Android-L-Design
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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