Windows 8.1 mit Bing bremst den Erfolg der Chromebooks kaum
Microsoft hat jüngst mit mehreren Maßnahmen versucht, der wachsenden Popularität günstiger Notebooks mit Google Chrome OS entgegenzuwirken. Die Bemühungen der Redmonder fruchteten bisher aber angeblich nicht, während sie bereits an einer Neuauflage der Hardware-Vorgaben für besonders billige Windows-Notebooks arbeiten.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, ist das Interesse der asiatischen Computerhersteller an den für sie günstig oder gar kostenlos erhältlichen Lizenzen für Windows 8.1 im Bereich der Notebooks bisher gering. Bisher sind nur wenige Notebooks mit der neuen Lizenz-Variante im Handel, was sich nach Einschätzung der taiwanischen Marktbeobachter so schnell auch nicht ändern wird.
Die PC-Hersteller fürchten angeblich um ihre Gewinnmargen aus dem Geschäft mit besser ausgestatteten, teureren Modellen, heißt es. Hintergrund ist die hohe Sättigung des Notebook-Marktes und die dadurch ohnehin schon niedrigen Preise, die für einen erheblichen Rückgang der Margen gesorgt haben. Durch noch günstigere Notebooks würden sich die Anbieter selbst das Wasser abgraben, scheint die Befürchtung zu sein.
Aktuell gehen die fünf größten PC-Hersteller davon aus, dass sie bis Ende 2014 auf Stückzahlen von 500.000 bis 1,5 Millionen Einheiten der besonders günstigen Notebooks kommen - insgesamt wird mit maximal 4,5 Millionen derartigen Geräten gerechnet, die in diesem Jahr noch über die Ladentheken gehen werden. Unterdessen nehmen die Stückzahlen bei Chromebooks weiter zu, so dass Microsofts Plan, diese durch seine neuen günstigen Notebooks zu drücken, bisher nicht wirklich funktioniert haben soll.
Für das Frühjahr 2015 plant Microsoft nun eine Neuauflage seiner Hardware-Vorgaben für den Bezug der vergünstigsten oder kostenlosen Lizenzvariante mit Windows 8.1 mit Bing. Dabei wird es eine Begrenzung geben, laut der die damit ausgerüsteten Notebooks maximal 14 Zoll Bildschirmdiagonale haben dürfen. Einzig in aufstrebenden Märkten sollen die Hersteller auch Varianten mit bis zu 15 Zoll Display-Diagonale mit Windows 8.1 mit Bing anbieten dürfen.
Gerade diese großen Notebooks sind es jedoch, die von den Herstellern in Deutschland und den USA noch am meisten verkauft werden, so dass sie in diesem Fall nicht ihre Margen steigern können, weil die billigere oder kostenlose Lizenz hier nicht verwendet werden darf. Aus diesem Grund wird erwartet, dass Microsofts Pläne, den Erfolg der Chromebooks durch günstige Low-End-Notebooks mit Windows 8.1 zu bremsen, auch 2015 nur begrenzt erfolgreich sein werden, weil die Hersteller wenig Interesse haben dürften, ihre eigenen Margen weiter zu schmälern.
Die PC-Hersteller fürchten angeblich um ihre Gewinnmargen aus dem Geschäft mit besser ausgestatteten, teureren Modellen, heißt es. Hintergrund ist die hohe Sättigung des Notebook-Marktes und die dadurch ohnehin schon niedrigen Preise, die für einen erheblichen Rückgang der Margen gesorgt haben. Durch noch günstigere Notebooks würden sich die Anbieter selbst das Wasser abgraben, scheint die Befürchtung zu sein.
Aktuell gehen die fünf größten PC-Hersteller davon aus, dass sie bis Ende 2014 auf Stückzahlen von 500.000 bis 1,5 Millionen Einheiten der besonders günstigen Notebooks kommen - insgesamt wird mit maximal 4,5 Millionen derartigen Geräten gerechnet, die in diesem Jahr noch über die Ladentheken gehen werden. Unterdessen nehmen die Stückzahlen bei Chromebooks weiter zu, so dass Microsofts Plan, diese durch seine neuen günstigen Notebooks zu drücken, bisher nicht wirklich funktioniert haben soll.
Für das Frühjahr 2015 plant Microsoft nun eine Neuauflage seiner Hardware-Vorgaben für den Bezug der vergünstigsten oder kostenlosen Lizenzvariante mit Windows 8.1 mit Bing. Dabei wird es eine Begrenzung geben, laut der die damit ausgerüsteten Notebooks maximal 14 Zoll Bildschirmdiagonale haben dürfen. Einzig in aufstrebenden Märkten sollen die Hersteller auch Varianten mit bis zu 15 Zoll Display-Diagonale mit Windows 8.1 mit Bing anbieten dürfen.
Gerade diese großen Notebooks sind es jedoch, die von den Herstellern in Deutschland und den USA noch am meisten verkauft werden, so dass sie in diesem Fall nicht ihre Margen steigern können, weil die billigere oder kostenlose Lizenz hier nicht verwendet werden darf. Aus diesem Grund wird erwartet, dass Microsofts Pläne, den Erfolg der Chromebooks durch günstige Low-End-Notebooks mit Windows 8.1 zu bremsen, auch 2015 nur begrenzt erfolgreich sein werden, weil die Hersteller wenig Interesse haben dürften, ihre eigenen Margen weiter zu schmälern.
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