Intel Edison: Mini-Rechner in SD-Card-Größe ist jetzt da
Der Chiphersteller Intel bringt nun seinen Mini-Computer Edison in der ursprünglich angedachten Form auf den Markt. Nur geringfügig größer als eine SD-Karte ist das Produkt, in dem alles vorhanden ist, was einen weitgehend vollständigen Computer ausmacht.
"Es ist im Wesentlichen das, was vor nicht all zu langer Zeit in einem Desktop-PC steckte, nur eben auf der Größe einer Briefmarke", erklärte Mike Bell, der bei Intel für neue Produktdesigns verantwortlich ist, auf dem Intel Developer Forum in San Francisco. Lediglich 35,5 x 25 x 3,9 Millimeter ist der Edison groß und damit wesentlich kleiner als der beliebte Mini-Computer Raspberry Pi.
Den Kern des Systems bildet ein mit 22 Nanometern gefertigter Atom Z34XX-Prozessor, dessen zwei Kerne jeweils mit 500 Megahertz getaktet sind. Hinzu kommt 1 Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher sowie ein 4 Gigabyte großes Flash-Modul. Verbunden werden die einzelnen Komponenten sowie Schnittstellen über den mit 100 Megahertz getakteten Quark-Mikrocontroller, den Intel eigens für kleine Embedded-Plattformen entwickelte.
Bei einem weiteren auffälligen Modul auf der kleinen Platine handelt es sich um eine Funk-Komponente, die WLAN und Bluetooth zur Verfügung stellt. Für die Stromversorgung und Kommunikation zu dem Rechner steht ein Conector mit 70 Pins zur Verfügung, über den verschiedene Verbindungen geleitet werden.
Bastler können den Edison somit direkt in Betrieb nehmen und in eine eigene Hardware einbauen. Wer allerdings ersteinmal mit dem System selbst experimentieren will, statt direkt zum Lötkolben zu greifen, findet bei Intel zur Ergänzung auch zwei zusätzliche Boards, die eine Erweiterung ermöglichen. Eines davon ist das Edison Breakout Board, das nicht viel größer als der eigentliche Edison ist. Hier werden über den Pin-Connector lediglich zwei USB-Ports, Stromversorgung und Akku-Anschluss angebunden. Das Edison Board for Arduino bringt das ganze System etwa auf die Größe des Raspberry Pi und stellt zusätzlich unter anderem einen SD-Card-Slot sowie verschiedene weitere Anschlüsse bereit.
Als Betriebssystem für Edison ist Yocto-Linux vorgesehen. Da Microsoft derzeit auch eine Windows-Variante für Intels etwas größeren Mini-Rechner Galileo entwickelt, könnte eine solche in absehbarer Zeit auch für Edison bereitstehen. Der Mini-Rechner soll 50 Dollar kosten. Damit ist er zwar teurer als beispielsweise der Raspberry Pi, ermöglicht ob seiner geringen Größe aber auch Entwicklungen im Bereich der Wearable Devices und stellt eine x86-Architektur zur Verfügung, die einige dem ARM-Design vorziehen mögen.
Den Kern des Systems bildet ein mit 22 Nanometern gefertigter Atom Z34XX-Prozessor, dessen zwei Kerne jeweils mit 500 Megahertz getaktet sind. Hinzu kommt 1 Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher sowie ein 4 Gigabyte großes Flash-Modul. Verbunden werden die einzelnen Komponenten sowie Schnittstellen über den mit 100 Megahertz getakteten Quark-Mikrocontroller, den Intel eigens für kleine Embedded-Plattformen entwickelte.
Bei einem weiteren auffälligen Modul auf der kleinen Platine handelt es sich um eine Funk-Komponente, die WLAN und Bluetooth zur Verfügung stellt. Für die Stromversorgung und Kommunikation zu dem Rechner steht ein Conector mit 70 Pins zur Verfügung, über den verschiedene Verbindungen geleitet werden.
Bastler können den Edison somit direkt in Betrieb nehmen und in eine eigene Hardware einbauen. Wer allerdings ersteinmal mit dem System selbst experimentieren will, statt direkt zum Lötkolben zu greifen, findet bei Intel zur Ergänzung auch zwei zusätzliche Boards, die eine Erweiterung ermöglichen. Eines davon ist das Edison Breakout Board, das nicht viel größer als der eigentliche Edison ist. Hier werden über den Pin-Connector lediglich zwei USB-Ports, Stromversorgung und Akku-Anschluss angebunden. Das Edison Board for Arduino bringt das ganze System etwa auf die Größe des Raspberry Pi und stellt zusätzlich unter anderem einen SD-Card-Slot sowie verschiedene weitere Anschlüsse bereit.
Als Betriebssystem für Edison ist Yocto-Linux vorgesehen. Da Microsoft derzeit auch eine Windows-Variante für Intels etwas größeren Mini-Rechner Galileo entwickelt, könnte eine solche in absehbarer Zeit auch für Edison bereitstehen. Der Mini-Rechner soll 50 Dollar kosten. Damit ist er zwar teurer als beispielsweise der Raspberry Pi, ermöglicht ob seiner geringen Größe aber auch Entwicklungen im Bereich der Wearable Devices und stellt eine x86-Architektur zur Verfügung, die einige dem ARM-Design vorziehen mögen.
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Christian Kahle
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