Intel Edison: Mini-PC im SD-Kartenformat wird größer
Intels Quasi-Antwort auf den Ein-Platinen-Rechner Raspberry Pi heißt Edison: Der Linux-basierte Mini-PC soll laut ursprünglicher Ankündigung in etwa so groß sein wie eine SD-Karte, doch das wird man beim finalen Produkt (zunächst) nicht schaffen.
Intel hat seinen Edison-Rechner Anfang des Jahres auf der CES vorgestellt und versprach so einiges: Der Mini-PC sollte besonders klein sein und dabei dennoch Bluetooth und WLAN aufweisen. Als Prozessor war zunächst der Quark-SoC vorgesehen. Nun muss der Halbleiter-Hersteller in einigen Punkten zurückrudern.
Edison bekommt eine Atom-basierte Version und wird dadurch leistungsfähiger, aber auch etwas größer als hier im Bild
In einem Blog-Beitrag (via Engadget) verkauft Intel die Änderungen zwar als "Upgrade" und schreibt, dass sich dadurch ein breiteres Einsatzgebiet eröffnen wird. Es handelt sich dabei aber wohl weniger um ein Upgrade, sondern vielmehr um ein Neudesign, da Edison zwei Alleinstellungsmerkmale verliert: seine Größe sowie den Quark-Chip.
Denn statt der Quark-CPU, die speziell für Wearables und das so genannte "Internet der Dinge" entworfen worden ist, wird bei Edison ein 22-Nanometer-Atom-Chip ("Silvermont"-Architektur) zum Einsatz kommen. Die Dual-Core-CPU wird mit 500 MHz getaktet sein. Dadurch will Intel eine spürbar höhere Performance anbieten. Allerdings erfordert der Atom-Prozessor einen eigenen Mikrocontroller (MCU).
Das bedeutet allerdings nicht, so der Hersteller, dass man Quark aufgibt. Intel schreibt, dass die Arbeit daran weitergehe. Derzeit liege die Priorität aber auf der Atom-basierten Version. Unklar ist zudem, welche Auswirkungen die zweite Edison-Schiene auf den Zeitplan hat. Auf der CES hat Intel den kommenden Sommer in Aussicht gestellt, im aktuellen Blog-Beitrag fehlen hingegen jegliche Hinweise auf einen Veröffentlichungstermin.
Edison bekommt eine Atom-basierte Version und wird dadurch leistungsfähiger, aber auch etwas größer als hier im Bild
In einem Blog-Beitrag (via Engadget) verkauft Intel die Änderungen zwar als "Upgrade" und schreibt, dass sich dadurch ein breiteres Einsatzgebiet eröffnen wird. Es handelt sich dabei aber wohl weniger um ein Upgrade, sondern vielmehr um ein Neudesign, da Edison zwei Alleinstellungsmerkmale verliert: seine Größe sowie den Quark-Chip.
Denn statt der Quark-CPU, die speziell für Wearables und das so genannte "Internet der Dinge" entworfen worden ist, wird bei Edison ein 22-Nanometer-Atom-Chip ("Silvermont"-Architektur) zum Einsatz kommen. Die Dual-Core-CPU wird mit 500 MHz getaktet sein. Dadurch will Intel eine spürbar höhere Performance anbieten. Allerdings erfordert der Atom-Prozessor einen eigenen Mikrocontroller (MCU).
Der Mini-PC wird etwas größer
Das hat auch zur Folge, dass man die geplante SD-Kartengröße nicht schaffen wird. Intel schreibt dazu, dass der neue Edison "geringfügig" größer sein werde als ursprünglich angekündigt. Details nannte das Unternehmen allerdings nicht.Das bedeutet allerdings nicht, so der Hersteller, dass man Quark aufgibt. Intel schreibt, dass die Arbeit daran weitergehe. Derzeit liege die Priorität aber auf der Atom-basierten Version. Unklar ist zudem, welche Auswirkungen die zweite Edison-Schiene auf den Zeitplan hat. Auf der CES hat Intel den kommenden Sommer in Aussicht gestellt, im aktuellen Blog-Beitrag fehlen hingegen jegliche Hinweise auf einen Veröffentlichungstermin.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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