Radeon R7: AMD startet SSDs unter dem bekannten Markennamen
AMD wird einem Bericht von Legit Reviews zufolge noch in diesem Monat unter dem Markennamen Radeon erstmals Solid State Drives herausbringen. Bislang gibt es mit dem Zusatz Radeon lediglich Grafikkarten und Arbeitsspeicher.
Schon vor einigen Monaten gab es Hinweise dazu, dass AMD eine neue SSD-Linie unter dem Markennamen Radeon vertreiben will. Die Gerüchte gingen zunächst von einer Kooperation mit Toshiba aus und konnten nicht mit klaren Verweisen belegt werden. Nun ist aber ein Werbedokument aufgetaucht, das genau diese neuen Radeon-R7-SSDs vorstellt.
Lese- und Schreibgeschwindigkeiten liegen laut Datenblatt bei 550 MByte und 470 MByte pro Sekunde. Ausgelegt sind die R7-SSDs für eine tägliche Schreibleistung von 30 GByte über den Zeitraum von vier Jahren ohne Ausfälle.
Das Werbeblatt selbst gibt keine Hinweise auf den Verkaufsstart der Radeon R7. Allerdings meint Nathan Kirsch, dass der Launch noch im August sehr wahrscheinlich ist. Die Preise sollen laut Kirsch ähnlich angesiedelt sein wie die Preise der vergleichbaren OCZ ARC 100-Reihe. Dann würde die 120 GByte 75 US-Dollar kosten, die 240 GByte 120 US-Dollar und die 480 GByte 240 US-Dollar. Von den Leistungsdaten her soll die R7 vergleichbar mit Highend-SSDs wie Samsungs SSD 840 Evo/Pro, die OCZ Vector 150 oder die Crucial M500 sein.
Die Strategie, den Markennamen Radeon stärker zu nutzen, wurde bereits vor rund zwei Jahren diskutiert, als AMD die Arbeitsspeicher-Module unter dem Label herausgab. Im Prinzip soll Radeon für den High-End-Desktop-Markt stehen und für Gamer und Power-User als Alternative für ein Komplettpaket die Aufrüstung besonders attraktiv sein.
Interne Dokumente mit Grunddaten zur Serie
Auf die internen Dokumente ist Nathan Kirsch von Legit Reviews gestoßen. Die Solid State Drives mit SATA 6 GBit/s Interface sollen Radeon R7 heißen und in drei Kapazitäten erhältlich sein: mit 120, 240 und 480 GByte Speicherplatz. In dem Dokument werden die wichtigsten Grunddaten für die neue SSD-Linie verraten. Den Multi-Level-Cell (MLC) NAND-Flash mit 19 Nanometern-Architektur liefert demnach tatsächlich Toshiba, die Controller stammen von OCZ (Barefoot 3 M00).Lese- und Schreibgeschwindigkeiten liegen laut Datenblatt bei 550 MByte und 470 MByte pro Sekunde. Ausgelegt sind die R7-SSDs für eine tägliche Schreibleistung von 30 GByte über den Zeitraum von vier Jahren ohne Ausfälle.
Das Werbeblatt selbst gibt keine Hinweise auf den Verkaufsstart der Radeon R7. Allerdings meint Nathan Kirsch, dass der Launch noch im August sehr wahrscheinlich ist. Die Preise sollen laut Kirsch ähnlich angesiedelt sein wie die Preise der vergleichbaren OCZ ARC 100-Reihe. Dann würde die 120 GByte 75 US-Dollar kosten, die 240 GByte 120 US-Dollar und die 480 GByte 240 US-Dollar. Von den Leistungsdaten her soll die R7 vergleichbar mit Highend-SSDs wie Samsungs SSD 840 Evo/Pro, die OCZ Vector 150 oder die Crucial M500 sein.
Die Strategie, den Markennamen Radeon stärker zu nutzen, wurde bereits vor rund zwei Jahren diskutiert, als AMD die Arbeitsspeicher-Module unter dem Label herausgab. Im Prinzip soll Radeon für den High-End-Desktop-Markt stehen und für Gamer und Power-User als Alternative für ein Komplettpaket die Aufrüstung besonders attraktiv sein.
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