AMD will seine Chips bis 2020 um das 25-Fache effizienter machen
Der im Vergleich eher kleine Intel-Konkurrent AMD will innerhalb der nächsten gut fünf Jahre eine erhebliche Steigerung der Energieeffizienz seiner Prozessoren erzielen. Bis zu 25 Mal sparsamer sollen die im Jahr 2020 erhältlichen Chips aus dem Hause AMD arbeiten, so zumindest das vollmundige Versprechen.
Wie Mark Papermaster, Chief Technology Officer bei AMD, jüngst gegenüber dem Wall Street Journal erklärte, soll die Energieeffizienz der hauseigenen Plattformen bis 2020 um das 25-Fache verbessert werden. Dabei will man auf einige Design-Techniken setzen, die andere Ansätze als das traditionelle Schrumpfen der Strukturbreite verfolgen, heißt es.
So geht es für AMD nicht nur darum, den Energiebedarf zu senken, sondern vor allem auch darum, die mit jedem einzelnen Watt Stromverbrauch erzielte Rechenleistung deutlich zu steigern. Letztlich will man so laut Papermaster und seinen Mitstreitern dafür sorgen, dass die aktuell mit rund 5 Watt arbeitenden sparsamsten Chips von AMD bald von neuen, energieeffizienteren Varianten abgelöst werden, die mit rund einem Watt auskommen. Gleichzeitig soll ihre Leistung gegenüber aktuellen Chips verfünffacht werden.
Letztlich will AMD so Notebooks ermöglichen, die nicht acht oder zehn Stunden durchhalten, sondern gleich eine Akkulaufzeit von mehreren Tagen erreichen können. Um diese Ziele auch wirklich in die Tat umzusetzen, will AMD seine Entwicklung von Technologien wie die Heterogenous System Archtitecture (HSA) weiter vorantreiben - dabei werden möglichst viele spezialisierte Kerne in einem Chip untergebracht, ähnlich wie es bei ARM-SoCs schon lange der Fall ist.
Außerdem setzt man auf Ansätze wie das "Race To Idle", also eine möglichst rasche Erledigung von Rechenaufgaben mit anschließender Abschaltung von Teilen des Prozessors, wodurch Energie gespart werden kann. Bei Intel und im ARM-Lager verfolgt man ähnliche Konzepte und konnte damit bereits einige Erfolge verzeichnen. Für AMD gehe es künftig vor allem darum zu zeigen, dass die reine Rechenleistung nicht mehr der Hauptfaktor bei der Chip-Entwicklung sei. Heute gehe es zwar weiterhin auch darum, doch inzwischen seien andere Faktoren mindestens genauso wichtig, um die Technologie bei Computing-Plattformen weiter voranzutreiben.
So geht es für AMD nicht nur darum, den Energiebedarf zu senken, sondern vor allem auch darum, die mit jedem einzelnen Watt Stromverbrauch erzielte Rechenleistung deutlich zu steigern. Letztlich will man so laut Papermaster und seinen Mitstreitern dafür sorgen, dass die aktuell mit rund 5 Watt arbeitenden sparsamsten Chips von AMD bald von neuen, energieeffizienteren Varianten abgelöst werden, die mit rund einem Watt auskommen. Gleichzeitig soll ihre Leistung gegenüber aktuellen Chips verfünffacht werden.
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Außerdem setzt man auf Ansätze wie das "Race To Idle", also eine möglichst rasche Erledigung von Rechenaufgaben mit anschließender Abschaltung von Teilen des Prozessors, wodurch Energie gespart werden kann. Bei Intel und im ARM-Lager verfolgt man ähnliche Konzepte und konnte damit bereits einige Erfolge verzeichnen. Für AMD gehe es künftig vor allem darum zu zeigen, dass die reine Rechenleistung nicht mehr der Hauptfaktor bei der Chip-Entwicklung sei. Heute gehe es zwar weiterhin auch darum, doch inzwischen seien andere Faktoren mindestens genauso wichtig, um die Technologie bei Computing-Plattformen weiter voranzutreiben.
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