Microsoft: Designer lenken Arbeit der Ingenieure, nicht andersherum
Bei Microsoft stellt man ab sofort nach Angaben des Surface-Chefdesigners und einiger anderer ranghoher Manager die Entwicklung von attraktiver eigener Hardware in den Mittelpunkt. In einem Interview erklärte Surface-Designer Ralf Groene nun, dass Design nun an erster Stelle stehen soll - und nicht mehr die Ingenieurleistung.
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Associated Press sagte Groene, dass man beim Surface und anderen Hardware-Produkten von Microsoft darauf setzt, ein Design zu verwenden, dank dem die Geräte sich in den Alltag des Nutzers möglichst perfekt einfügen. Das Gleiche gelte auch für die Überarbeitung der Benutzeroberflächen der Software aus dem Hause Microsoft.
"Surface soll sich in ihrem Alltag auflösen", so Groene während einer Tour über den Redmonder Campus von Microsoft. Es gehe dabei vor allem darum, mit einem Schwerpunkt auf Design dafür zu sorgen, dass innovative Geräte entstehen und diese sich dem Leben der Nutzer anpassen, die Überfrachtung mit Informationen verringern helfen und letztlich vertraute Hilfsmittel des Anwenders werden - auch weil sie viel über den Nutzer wissen.
Laut Joe Belfiore, der als Chef der Windows-Sparte auch für die damit ausgestattete Hardware von Microsoft zuständig ist, hat sich die Unternehmenskultur des Konzerns zuletzt gründlich verändert. Wurden einst die Produkte von den Ingenieuren geschaffen und die Designer erst hinzugeholt, als es zum Beispiel um die Gestaltung von Icons ging, so sind es heute die Designer, die Produkte formen, Benutzeroberflächen bauen oder Mockups für neue Geräte mit Holz und 3D-Druckern entwerfen.
Damit der Einfluss der Designer über mehrere Produktkategorien stärker wird, hat Microsoft zum Beispiel dafür gesorgt, dass die Entwicklung des Interaktions-Designs für PCs, Smartphones und die Xbox nun von einem einzelnen Mitarbeiter geleitet wird, der einst an der Entwicklung des Konzepts der "Live Tiles" von Windows Phone und Windows 8 beteiligt war.
Dadurch will man auch dafür sorgen, dass Windows und die anderen Produkte von Microsoft klarer als Teil eines Ökosystems erkennbar sind - egal ob sie auf eigener Hardware, den Geräten von Partnern oder gar auf anderen Plattformen wie Android und iOS im Einsatz sind, hieß es.
"Surface soll sich in ihrem Alltag auflösen", so Groene während einer Tour über den Redmonder Campus von Microsoft. Es gehe dabei vor allem darum, mit einem Schwerpunkt auf Design dafür zu sorgen, dass innovative Geräte entstehen und diese sich dem Leben der Nutzer anpassen, die Überfrachtung mit Informationen verringern helfen und letztlich vertraute Hilfsmittel des Anwenders werden - auch weil sie viel über den Nutzer wissen.
Doppelt so viele Designer
Inzwischen hat Microsoft die Zahl der Designer, die über das Unternehmen verteilt arbeiten, auf gut 1400 verdoppelt, wobei sie alle unterschiedliche Hintergründe haben und früher zum Beispiel Filme machten oder auch Gastronomieprodukte oder Schuhe gestalten halfen. Zwar sind dies immernoch verschwindend wenige Designer im Vergleich zu den rund 64.000 Ingenieuren und Entwicklern, die die Hälfte der Mitarbeiterzahl von Microsoft ausmachen, doch ihr Einfluss hat beträchtlich zugenommen.Laut Joe Belfiore, der als Chef der Windows-Sparte auch für die damit ausgestattete Hardware von Microsoft zuständig ist, hat sich die Unternehmenskultur des Konzerns zuletzt gründlich verändert. Wurden einst die Produkte von den Ingenieuren geschaffen und die Designer erst hinzugeholt, als es zum Beispiel um die Gestaltung von Icons ging, so sind es heute die Designer, die Produkte formen, Benutzeroberflächen bauen oder Mockups für neue Geräte mit Holz und 3D-Druckern entwerfen.
Damit der Einfluss der Designer über mehrere Produktkategorien stärker wird, hat Microsoft zum Beispiel dafür gesorgt, dass die Entwicklung des Interaktions-Designs für PCs, Smartphones und die Xbox nun von einem einzelnen Mitarbeiter geleitet wird, der einst an der Entwicklung des Konzepts der "Live Tiles" von Windows Phone und Windows 8 beteiligt war.
Dadurch will man auch dafür sorgen, dass Windows und die anderen Produkte von Microsoft klarer als Teil eines Ökosystems erkennbar sind - egal ob sie auf eigener Hardware, den Geräten von Partnern oder gar auf anderen Plattformen wie Android und iOS im Einsatz sind, hieß es.
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