Alan Mulally: Ex-Microsoft-CEO-Topkandidat wechselt zu Google
Der ehemalige CEO des Autobauers Ford, der lange Zeit als Top-Favorit im Rennen um den Posten des neuen Chefs von Microsoft galt, wechselt nun doch in die Technik-Branche und wird Mitglied des Google-Aufsichtsrats. Mulally gilt als enorm erfahrener Manager, der nicht nur an der Spitze von Ford stand, sondern lange auch den Flugzeughersteller Boeing leitete.
Als Alan Mulally über mehrere Wochen immer wieder als Name für die Nachfolge des damaligen Microsoft-Chefs Steve Ballmer fiel, gab es auch bei WinFuture viele Diskussionen darüber, ob dieser genügend IT-Erfahrung mitbringe bzw. ob er nicht schlichtweg zu alt für den Job sei. Auf gewisse Weise kommt die Antwort darauf nun von einem auch um sein "jugendliches" Image bedachten Microsoft-Konkurrenten, nämlich Google.
Alan Mulally
Denn das Unternehmen aus Mountain View hat Mulally angeheuert, wie man in einem Blog-Beitrag schreibt. Dort heißt es, dass der 68-Jährige zum Board of Directors stößt bzw. er seit dem 9. Juli 2014 schon Mitglied davon ist. Mulally wird im Rechnungsprüfungsausschuss tätig sein ("Audit Committee").
Mulally wurde fast den gesamten vergangenen Herbst als Top-Favorit für die Microsoft-Führung gehandelt. Nach Monaten mit eher vorsichtigen Dementis sagte er dann aber Anfang 2014 endgültig ab und sollte bis Ende des Jahres an der Spitze von Ford bleiben. Nun ist klar, dass er früher geht. Das Lob des Google-CEOs Page kommt nicht von ungefähr: Dem gelernten Ingenieur (Aeronautik und Astronautik) gelang es, Ford ohne staatliche Finanzspritzen durch die letzte Wirtschaftskrise zu lotsen.
Alan Mulally
Denn das Unternehmen aus Mountain View hat Mulally angeheuert, wie man in einem Blog-Beitrag schreibt. Dort heißt es, dass der 68-Jährige zum Board of Directors stößt bzw. er seit dem 9. Juli 2014 schon Mitglied davon ist. Mulally wird im Rechnungsprüfungsausschuss tätig sein ("Audit Committee").
Erfahrener Top-Manager
"Alan bringt eine Fülle von Führungserfahrung in den Bereichen Business und Technologie mit", sagte Google-CEO Larry Page zur Bestellung des ehemaligen Ford-Chefs. "Ich bin überglücklich, dass Alan jetzt zum Google-Board stößt." Auch von Mulally gab es überaus freundliche Worte in Richtung Google, er fühle sich geehrt, nun im Aufsichtsrat eines "globalen ikonischen Unternehmens, das sich der Verbesserung unseres Lebens verschrieben hat", sitzen zu dürfen.Mulally wurde fast den gesamten vergangenen Herbst als Top-Favorit für die Microsoft-Führung gehandelt. Nach Monaten mit eher vorsichtigen Dementis sagte er dann aber Anfang 2014 endgültig ab und sollte bis Ende des Jahres an der Spitze von Ford bleiben. Nun ist klar, dass er früher geht. Das Lob des Google-CEOs Page kommt nicht von ungefähr: Dem gelernten Ingenieur (Aeronautik und Astronautik) gelang es, Ford ohne staatliche Finanzspritzen durch die letzte Wirtschaftskrise zu lotsen.
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