Google+ schafft Zwang zu Klarnamen ab, Folgen auch für YouTube
Der Suchmaschinenriese hat bekannt gegeben, dass man ab sofort auf Profilen bei Google+ nicht mehr die Angabe eines echten Namens verlangt. Damit reagiert man, so der Konzern, auf zahlreiche User-Wünsche und entschuldigt sich bei allen für allfällige "unnötig schwierige Nutzungserfahrungen."
Im Verlauf der Jahre ist diese Netz-Gemeinschaft auch gewachsen und hat sich etabliert, woraufhin man weitere Maßnahmen durchgeführt habe, darunter die Verschmelzung der YouTube-Profilen mit Google+. Und gerade diese Maßnahme hat eine regelrechte Protestflut ausgelöst, da sich zahlreiche Nutzer beschwerten, dass sie u. a. nicht mehr anonym Videos kommentieren können.
Die Folgen sind weitreichend, da Google+ mit zahlreichen anderen Angeboten des Unternehmens verknüpft ist, darunter Gmail, Play Store und in letzter Konsequenz vielen weiteren Apps für Android, die Google anbietet und die mobil für die meisten Nutzer zum Pflichtprogramm zählen.
Klarnamen-Pflicht ist abgeschafft
Google+, das soziale Netzwerk des Unternehmens aus dem kalifornischen Mountain View, wurde vor rund drei Jahren gestartet. Wie der Konzern in einem Beitrag dort schreibt, habe man von Beginn an "zahlreiche Restriktionen bezüglich des Profil-Namens" auferlegt. Das habe zwar geholfen, eine Community mit echten Menschen zu erschaffen, gleichzeitig seien dadurch aber auch viele abgeschreckt worden, die zwar Teil des Netzwerks sein wollten, aber ohne ihren Realnamen zu verwenden.Im Verlauf der Jahre ist diese Netz-Gemeinschaft auch gewachsen und hat sich etabliert, woraufhin man weitere Maßnahmen durchgeführt habe, darunter die Verschmelzung der YouTube-Profilen mit Google+. Und gerade diese Maßnahme hat eine regelrechte Protestflut ausgelöst, da sich zahlreiche Nutzer beschwerten, dass sie u. a. nicht mehr anonym Videos kommentieren können.
Eher ungewöhnliche Entschuldigung
Auf die YouTube-Debatte geht der Suchmaschinenkonzern zwar nicht näher ein, räumt aber eben auch ein, dass die Regelungen bezüglich Namen bisher "unklar" gewesen seien. Ungewöhnlich ist die Entschuldigung, die man den Nutzern im Blog-Beitrag mit auf den Weg gibt, Google schreibt weiter, dass "wir hoffen, dass die heutige Änderung ein Schritt vorwärts ist und Google+ zu jenem einladenden und inklusiven Ort wird, den wir haben wollen."Die Folgen sind weitreichend, da Google+ mit zahlreichen anderen Angeboten des Unternehmens verknüpft ist, darunter Gmail, Play Store und in letzter Konsequenz vielen weiteren Apps für Android, die Google anbietet und die mobil für die meisten Nutzer zum Pflichtprogramm zählen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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