Airbus will Flugzeug-Piloten ein 3D-Bild statt Fenstern anbieten
Der Flugzeug-Hersteller Airbus würde den Piloten die Fenster im Cockpit ihrer Maschine am liebsten wegnehmen und ihnen statt dessen ein 3D-Videobild von der äußeren Umgebung bereitstellen. Ein entsprechendes Patent hat sich das Unternehmen jetzt gesichert.
Verschiedene Kameras sollen dafür sorgen, dass das Umfeld möglichst optimal eingefangen wird. Für das Innere des Cockpits seien dann unterschiedliche Technologien wie Projektoren, Laser, Hologramme oder OLED-Panels denkbar, auf denen die Piloten eine räumliche Darstellung präsentiert bekommen.
Schema-Zeichnung des Konzepts
Der Einsatz eines solchen Modells klingt im ersten Moment abwegig. Die Vorteile, die das Konzept bietet, sind jedoch bestechend vielfältig. Insbesondere für die Ingenieure würde sich vermutlich ein Traum erfüllen. Denn die Integration von Fenstern in Flugzeuge ist kein triviales Problem. Diese reduzieren nicht nur die Stabilität der Metallhülle, sondern beeinträchtigen auch die Aerodynamik am Bug der Maschine.
Ließe man die Fenster grundsätzlich weg - was den Passagieren wohl nicht besonders gefallen dürfte - könnte der ganze Rumpf deutlich leichter und stromlinienförmiger werden. Das würde zu einer deutlichen Reduzierung des Treibstoff-Bedarfs führen. Das Cockpit könnte im Flugzeug außerdem deutlich flexibler untergebracht und der im Rumpf vorhandene Platz so besser ausgenutzt werden.
Ob das Design in absehbarer Zukunft zur Anwendung kommen kann, ist allerdings fraglich. Verschiedene Seiten haben zwar sicherlich ein Interesse an der Umsetzung und die Technik dürfte demnächst auch kein größeres Hindernis mehr darstellen - die Frage dürfte aber sein, ob Passagiere gern in ein Flugzeug steigen wollen, aus dem die Piloten nicht mehr ersichtlich hinausschauen können.
Schema-Zeichnung des Konzepts
Der Einsatz eines solchen Modells klingt im ersten Moment abwegig. Die Vorteile, die das Konzept bietet, sind jedoch bestechend vielfältig. Insbesondere für die Ingenieure würde sich vermutlich ein Traum erfüllen. Denn die Integration von Fenstern in Flugzeuge ist kein triviales Problem. Diese reduzieren nicht nur die Stabilität der Metallhülle, sondern beeinträchtigen auch die Aerodynamik am Bug der Maschine.
Ließe man die Fenster grundsätzlich weg - was den Passagieren wohl nicht besonders gefallen dürfte - könnte der ganze Rumpf deutlich leichter und stromlinienförmiger werden. Das würde zu einer deutlichen Reduzierung des Treibstoff-Bedarfs führen. Das Cockpit könnte im Flugzeug außerdem deutlich flexibler untergebracht und der im Rumpf vorhandene Platz so besser ausgenutzt werden.
Piloten sehen mehr
Nicht zuletzt versprechen sich die Ingenieure von ihrem Konzept auch einen klaren Vorteil für die Piloten. Diesen könnte ein deutlich größeres Sichtfeld geboten werden, als es die vergleichsweise kleinen Fenster bieten können. Für sie könnte der Eindruck entstehen, dass sie quasi in einem komplett aus Glas gefertigten Cockpit sitzen.Ob das Design in absehbarer Zukunft zur Anwendung kommen kann, ist allerdings fraglich. Verschiedene Seiten haben zwar sicherlich ein Interesse an der Umsetzung und die Technik dürfte demnächst auch kein größeres Hindernis mehr darstellen - die Frage dürfte aber sein, ob Passagiere gern in ein Flugzeug steigen wollen, aus dem die Piloten nicht mehr ersichtlich hinausschauen können.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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