Smartphones: Sprachsteuerung wird tatsächlich häufig genutzt
Die Sprachsteuerungs-Funktionen von Smartphones werden tatsächlich von einem relativ großen Nutzerkreis verwendet. Immerhin rund die Hälfte der User greift auf Siri und Co. als Alternative zur herkömmlichen Bedienung der Mobiltelefone zurück.
47 Prozent der Smartphone-Besitzer sind es genau, die in einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Aris im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM angaben, die Sprachsteuerung zu verwenden. In absoluten Zahlen entspricht dies 18 Millionen Anwendern.
Infografik: Nutzung der Sprachsteuerung
Im Alltag sieht man es eher selten, dass die Sprachsteuerung zum Einsatz kommt. Doch dies ist auch nicht verwunderlich. Immerhin eignet sich diese vor allem in Situationen, in denen der Anwender sich eher nicht unter anderen Menschen befindet und auch seine Hände nicht unbedingt frei hat. Dies ist beispielsweise während der Autofahrt der Fall, wenn es hier darum geht, jemanden dringend anrufen zu müssen.
Die Sprachsteuerungen haben in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Trotzdem ist die zugrundeliegende Technologie nichts Neues. Auf Computern führte der IT-Konzern IBM bereits im Jahr 1984 ein solches System ein. Lange waren die Tools aber nicht besonders gut, da schlicht die benötigte Rechenleistung fehlte, um natürliche Sprache möglichst gut zu analysieren.
Für einen Durchbruch sorgte hier die Möglichkeit, die Auswertung des gesagten auf den leistungsfähigen Rechnern hinter einem Cloud-Dienst erledigen zu lassen, wie es Apple im Jahr 2011 auf dem iPhone begann. Trotz der gesteigerten Qualität ist aber noch nicht abzusehen, ob diese Methode zur Bedienung von elektronischen Geräten eines Tages mehr sein wird, als eine Nischenanwendung. Zumindest BITKOM-Präsident Dieter Kempf prophezeit der Technologie aber eine große Zukunft: "In wenigen Jahren werden Smartphones und Tablet Computer standardmäßig per Sprache gesteuert", sagte er.
Infografik: Nutzung der Sprachsteuerung
Im Alltag sieht man es eher selten, dass die Sprachsteuerung zum Einsatz kommt. Doch dies ist auch nicht verwunderlich. Immerhin eignet sich diese vor allem in Situationen, in denen der Anwender sich eher nicht unter anderen Menschen befindet und auch seine Hände nicht unbedingt frei hat. Dies ist beispielsweise während der Autofahrt der Fall, wenn es hier darum geht, jemanden dringend anrufen zu müssen.
Ruf mich an
Entsprechend ist der Anrufaufbau per Stimme die häufigste Anwendungsart. Dies geschieht per Sprachbefehl "Bitte Kontakt x anrufen" oder Ansage einer Telefonnummer. Dieses Feature nutzen über 13 Millionen Personen zumindest gelegentlich. Mit großem Abstand folgt dann das Verfassen von Textnachrichten (8 Millionen), eine Eingabe bei Suchmaschinen (rund 4,5 Millionen), das Starten von Programmen bzw. Apps (gut 3 Millionen) und zum Navigieren (knapp 2 Millionen).Die Sprachsteuerungen haben in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Trotzdem ist die zugrundeliegende Technologie nichts Neues. Auf Computern führte der IT-Konzern IBM bereits im Jahr 1984 ein solches System ein. Lange waren die Tools aber nicht besonders gut, da schlicht die benötigte Rechenleistung fehlte, um natürliche Sprache möglichst gut zu analysieren.
Für einen Durchbruch sorgte hier die Möglichkeit, die Auswertung des gesagten auf den leistungsfähigen Rechnern hinter einem Cloud-Dienst erledigen zu lassen, wie es Apple im Jahr 2011 auf dem iPhone begann. Trotz der gesteigerten Qualität ist aber noch nicht abzusehen, ob diese Methode zur Bedienung von elektronischen Geräten eines Tages mehr sein wird, als eine Nischenanwendung. Zumindest BITKOM-Präsident Dieter Kempf prophezeit der Technologie aber eine große Zukunft: "In wenigen Jahren werden Smartphones und Tablet Computer standardmäßig per Sprache gesteuert", sagte er.
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Christian Kahle
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