Project Tango: Google zeigt 3D-Sensoren-Tablet mit Nvidias Tegra K1
Die "Advanced Technology and Projects"-Gruppe (ATAP) des Suchmaschinenriesen hat ein Development Kit für Entwickler vorgestellt. Das 7-Zoll-Tablet, das dieses Jahr in den Verkauf kommen wird, weist Top-Spezifikationen auf, wird aber mit einem Preis von rund 1000 Dollar kein Schnäppchen sein. Muss es aber auch nicht.
Das "Project Tango" von Google ist seit einer Weile kein Geheimnis mehr, im Februar hat das kalifornische Unternehmen bereits einen Smartphone-Entwurf dazu präsentiert. Und wie sich bereits Ende Mai angedeutet hat, folgt nun das dazugehörige Tablet, das der Konzern auf Google+ vorgestellt hat. Und dieses wäre auch ohne die Tango-typischen 3D-Sensoren ein höchst interessantes Gerät.
Die Sensoren erstellen beim Einsatz eines Tango-Geräts ein detailliertes 3D-Bild der Umgebung. Wozu? Das will Google noch herausfinden: Denn ein klar vorgegebenes Ziel hat das Projekt nicht, es wird wohl auch den externen Entwicklern überlassen, was sie damit anfangen. Möglichkeiten gibt es einige, darunter Gaming, Positionsbestimmung oder auch Hilfe für Menschen mit Sehschwächen oder anderen körperlichen Einschränkungen.
Grafik-"Muskulatur"
Herzstück des ATAP-Tablets ist der neue und Anfang des Jahres vorgestellte Tegra-K1-Prozeossor von Nvidia. Dieser Chipsatz hat offiziell 192 Kerne, wobei das eher so etwas wie ein theoretischer Wert ist, da die CPU die üblichen vier Kerne hat, der Rest ist für die GPU vorgesehen. Die Grafikeinheit des Tegra K1 ist aber genau der Grund, warum Google den Chipsatz verwendet: Die neuartigen 3D-Sensoren erfordern nämlich eine "robuste Desktop-GPU-Architektur", wie Geek.com schreibt.Sensoren-Festspiele
Zum Tegra-K1-Chipsatz gesellen sich weitere Top-Specs: Der Arbeitsspeicher beträgt vier Gigabyte, intern stehen satte 128 Gigabyte bereit. Besonderheit des Tango-Tablets sind dessen fortschrittliche Sensoren: Vorne steht eine Kamera mit 120 Grad Blickwinkel bereit, hinten ist es zwar "nur" eine Optik mit vier Megapixeln, diese wird aber von Tiefen- und Bewegungssensoren flankiert.Die Sensoren erstellen beim Einsatz eines Tango-Geräts ein detailliertes 3D-Bild der Umgebung. Wozu? Das will Google noch herausfinden: Denn ein klar vorgegebenes Ziel hat das Projekt nicht, es wird wohl auch den externen Entwicklern überlassen, was sie damit anfangen. Möglichkeiten gibt es einige, darunter Gaming, Positionsbestimmung oder auch Hilfe für Menschen mit Sehschwächen oder anderen körperlichen Einschränkungen.
Kein Endnutzer-Gerät
Interessierte Entwickler werden das ATAP-Tablet noch in diesem Jahr kaufen können, ein Schnäppchen wird das Gerät aber nicht sein, da Google einen Preis von 1024 Dollar genannt hat. Auf der Seite, auf der sich Interessierte registrieren können, betont Google aber explizit, dass es sich hier um kein Endnutzer-Gerät handelt und die Verfügbarkeit beschränkt sein werde.
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