Foursquare steht bald ohne Check-In-Funktion da
Der Location-Dienst Foursquare wird bald nicht mehr in der gewohnten Form zur Verfügung stehen, sondern sein Geschäftsmodell weitgehend ändern. Gänzlich verschwinden soll das bekannte Check-In-System aber nicht.
Zahlreiche Smartphone-Nutzer verwenden den Service bisher, um ihren Bekanntenkreis über ihren Aufenthaltsort zu informieren. Bisweilen entbrennen zwischen Anwendern auch Wettrennen, wer sich häufiger an einem bestimmten Ort aufhält und damit den Mayor-Titel beanspruchen darf. All dies wird demnächst nicht mehr unter dem Begriff Foursquare ablaufen, teilte das Unternehmen mit.
Die bisherige Anwendung wird demnach in zwei verschiedene Apps aufgespalten. Unter der Marke Foursquare wird es dann nur noch Informationen und Bewertungen zu verschiedenen Lokalitäten geben. Um hier mit einer möglichst umfassenden Informations-Basis arbeiten zu können, befragte man in den letzten Monaten die Nutzer intensiv nach ihren Erfahrungen zu Restaurants, Kneipen, Parks und vielen anderen Orten. Auch Eindrücke zur Preisgestaltung und viele weitere Details ließ man sich nennen.
Mit dieser Grundlage will man nun mit bisherigen Platzhirschen in dem Bereich - wie beispielsweise Yelp - in Konkurrenz treten. Denn dieses Segment birgt nach Experten-Einschätzungen noch große Wachstumspotenziale. Denn hier lässt sich letztlich ein riesiger Anzeigenmarkt erschließen, der bisher bei der Online-Werbung noch keine allzu große Rolle spielte: Die Reklame im regional eng umgrenzten Rahmen, wie sie bisher vor allem in Lokalzeitungen stattfand.
Die bisherige Anwendung wird demnach in zwei verschiedene Apps aufgespalten. Unter der Marke Foursquare wird es dann nur noch Informationen und Bewertungen zu verschiedenen Lokalitäten geben. Um hier mit einer möglichst umfassenden Informations-Basis arbeiten zu können, befragte man in den letzten Monaten die Nutzer intensiv nach ihren Erfahrungen zu Restaurants, Kneipen, Parks und vielen anderen Orten. Auch Eindrücke zur Preisgestaltung und viele weitere Details ließ man sich nennen.
Mit dieser Grundlage will man nun mit bisherigen Platzhirschen in dem Bereich - wie beispielsweise Yelp - in Konkurrenz treten. Denn dieses Segment birgt nach Experten-Einschätzungen noch große Wachstumspotenziale. Denn hier lässt sich letztlich ein riesiger Anzeigenmarkt erschließen, der bisher bei der Online-Werbung noch keine allzu große Rolle spielte: Die Reklame im regional eng umgrenzten Rahmen, wie sie bisher vor allem in Lokalzeitungen stattfand.
Check-Ins bald in eigener App
Mit der Beschränkung auf Empfehlungen und Bewertungen von Örtlichkeiten soll Foursquare zukünftig einen Bereich dessen abdecken, warum die Nutzer die App bisher einsetzten: Das entdecken neuer Lokationen. Der zweite Bereich - die Vernetzung mit Freunden - was bisher als Kernfunktion des Dienstes angesehen wurde, lagert man hingegen aus. In einer neuen App namens "Swarm" soll diese Funktionalität zukünftig ihren eigenen Platz finden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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