Samsung: Galaxy Tab-Zahlen anfangs hochgemogelt
Der südkoreanische Elektronik-Konzern Samsung hat vor einiger Zeit deutlich bessere Absatzzahlen für seine Galaxy Tab-Tablets verbreitet, als letztlich in der Realität verkauft wurden, berichtet das US-Magazin Fortune.
Das Unternehmen arbeitete zu diesem Zeitpunkt daran, mit einem eigenen Android-System, das nach den gleichen Prinzipien wie Apples iPad arbeitet, überhaupt erst einmal nennenswerte Marktanteile zu erzielen. Vielleicht um die Investoren angesichts des damals dominierenden Anbieters Apple bei Laune zu halten, schummelte man mit den realen Angaben.
Das geht aus einem internen Samsung-Papier hervor, das nun durch den Patentprozess zwischen dem Unternehmen und seinem Konkurrenten aus Cupertino geführt wird. Bis dahin war es als streng vertraulich klassifiziert. Vor allem auf dem US-Markt, den man als besonders wichtig einstufte, gelang es zunächst nicht, nennenswerte Absatzzahlen zu erzielen.
Damals hatte eine Verlautbarung der Marktforscher von Strategy Analytics für etwas Aufsehen gesorgt, die unter anderem darauf basierte, was Samsung-Vertreter gegenüber Anlegern hinsichtlich der Absatzzahlen durchblicken ließen. Rund 2 Millionen Geräte sollte der Hersteller demnach binnen nur 6 Wochen verkauft haben.
Dies hätte bedeutet, dass Samsung damals binnen nur weniger Wochen den Marktanteil des iPads von 95 auf 75 Prozent heruntergedrückt hätte. Laut dem Dokument verkaufte der Konzern mit rund einer Million aber nur knapp die Hälfte. Apple konnte zu diesem Zeitpunkt immerhin 17,4 Millionen verkaufte Geräte im Quartal verlautbaren. Und auch die Anbieter Amazon und Barnes & Noble waren mit ihren Produkten Kindle und Nook noch deutlich besser aufgestellt als Samsung.
Dies zeigt, wie schwer Samsung es anfangs fiel, gleich zu Beginn bei den Nutzern anzukommen. Erst die Zeit und hochfinanzierte Werbekampagnen brachten Samsung schließlich deutlich bessere Ergebnisse ein.
Das geht aus einem internen Samsung-Papier hervor, das nun durch den Patentprozess zwischen dem Unternehmen und seinem Konkurrenten aus Cupertino geführt wird. Bis dahin war es als streng vertraulich klassifiziert. Vor allem auf dem US-Markt, den man als besonders wichtig einstufte, gelang es zunächst nicht, nennenswerte Absatzzahlen zu erzielen.
Damals hatte eine Verlautbarung der Marktforscher von Strategy Analytics für etwas Aufsehen gesorgt, die unter anderem darauf basierte, was Samsung-Vertreter gegenüber Anlegern hinsichtlich der Absatzzahlen durchblicken ließen. Rund 2 Millionen Geräte sollte der Hersteller demnach binnen nur 6 Wochen verkauft haben.
Dies hätte bedeutet, dass Samsung damals binnen nur weniger Wochen den Marktanteil des iPads von 95 auf 75 Prozent heruntergedrückt hätte. Laut dem Dokument verkaufte der Konzern mit rund einer Million aber nur knapp die Hälfte. Apple konnte zu diesem Zeitpunkt immerhin 17,4 Millionen verkaufte Geräte im Quartal verlautbaren. Und auch die Anbieter Amazon und Barnes & Noble waren mit ihren Produkten Kindle und Nook noch deutlich besser aufgestellt als Samsung.
Dies zeigt, wie schwer Samsung es anfangs fiel, gleich zu Beginn bei den Nutzern anzukommen. Erst die Zeit und hochfinanzierte Werbekampagnen brachten Samsung schließlich deutlich bessere Ergebnisse ein.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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