Windows 8.1: Intel-Tablets bald für unter 50 Euro?
Die neuen, günstigeren Intel Atom Quadcore-SoCs und Microsofts Verzicht auf Lizenzgebühren für Windows auf Geräten mit Display-Diagonalen unter neun Zoll lassen chinesische Hersteller von Tablets mit Preisen von weniger als 50 Euro träumen.
Wie Padnews aus China berichtet, kündigte der in Shenzhen ansässige Tablet-Hersteller Emdoor anlässlich eines unter Anwesenheit von Vertretern von Intel und Microsoft abgehaltenen Firmenevents im Nachgang des Intel Developer Forums 2014 an, dass die Preise durch die niedrigeren Kosten erheblich fallen werden.
Die Roadmap von Emdoor für 2014
Emdoor geht davon aus, dass man in Kürze die neuen Intel Atom "Bay Trail"-Entry genannten Chips der Atom Z373x-Serie verbauen kann, die besonders günstige Tablets ermöglichen. Intel selbst sprach auf dem IDF zuletzt von Preisen ab 99 Dollar. Die chinesischen Hersteller wollen die Preise aber offenbar noch weiter drücken und setzen dabei auf absolute Low-End-Tablets.
Einstiegspreise ab 60 Dollar - umgerechnet weniger als 50 Euro
Diese Geräte dürften dann zu Preisen zwischen 99 und 129 Dollar auf den Markt kommen, aber eben auch nur ein Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 GB Flash-Speicher haben, was durch die mit Windows 8.1 Update (1) reduzierten Hardware-Anforderungen möglich wird. Laut Emdoor werden diese Geräte teilweise zu diesen niedrigen Preisen bereits mit einem integrierten 3G-Modem aufwarten.
Zwar soll auf diesen Geräten laut Intel erst einmal "nur" Android zum Einsatz kommen, doch die Gerätehersteller haben offenbar auch vor, Windows zu verwenden. Im dritten Quartal 2014 sollen nach Emdoors Roadmap dann Geräte folgen, die für weniger als 99 Dollar mit einer einfachen, aber ausreichenden Ausstattung inklusive 3G-Unterstützung ausgerüstet sind.
Den Angaben zufolge werden diese Modelle erneut ein Gigabyte RAM und 16 GB Flash-Speicher haben, gerade genug, um Windows 8.1 installieren und betreiben zu können. Außerdem wird die Auflösung ihrer 7-Zoll-Displays wohl anfangs bei nur 1024x600 Pixeln liegen, also auf dem Niveau der aktuell verfügbaren Low-End-Tablets mit Android.
Diese ultragünstigen Windows-Tablets wären natürlich vor allem für Einsteiger interessant. Vor allem aber ihre Fähigkeit, ein vollwertiges x86-Betriebssystem zu bieten und dank der relativ hohen Leistungsfähigkeit der Atom "Bay Trail" Quadcore-SoCs mit Taktraten von bis zu 1,83 Gigahertz im TurboBoost auch auf größeren Displays nutzbar zu machen, macht sie attraktiv.
Die Roadmap von Emdoor für 2014
Emdoor geht davon aus, dass man in Kürze die neuen Intel Atom "Bay Trail"-Entry genannten Chips der Atom Z373x-Serie verbauen kann, die besonders günstige Tablets ermöglichen. Intel selbst sprach auf dem IDF zuletzt von Preisen ab 99 Dollar. Die chinesischen Hersteller wollen die Preise aber offenbar noch weiter drücken und setzen dabei auf absolute Low-End-Tablets.
Preissturz durch gesenkte Anforderungen
So sollen gegen Mitte des zweiten Quartals die ersten Geräte mit 8 Zoll Diagonale auf den Markt kommen, bei denen eine Auflösung von 1280x800 Pixeln geboten wird, wie sie jetzt auch schon bei vielen Windows-8-Tablets dieser Größe verwendet wird.
Einstiegspreise ab 60 Dollar - umgerechnet weniger als 50 Euro
Diese Geräte dürften dann zu Preisen zwischen 99 und 129 Dollar auf den Markt kommen, aber eben auch nur ein Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 GB Flash-Speicher haben, was durch die mit Windows 8.1 Update (1) reduzierten Hardware-Anforderungen möglich wird. Laut Emdoor werden diese Geräte teilweise zu diesen niedrigen Preisen bereits mit einem integrierten 3G-Modem aufwarten.
Zwar soll auf diesen Geräten laut Intel erst einmal "nur" Android zum Einsatz kommen, doch die Gerätehersteller haben offenbar auch vor, Windows zu verwenden. Im dritten Quartal 2014 sollen nach Emdoors Roadmap dann Geräte folgen, die für weniger als 99 Dollar mit einer einfachen, aber ausreichenden Ausstattung inklusive 3G-Unterstützung ausgerüstet sind.
Den Angaben zufolge werden diese Modelle erneut ein Gigabyte RAM und 16 GB Flash-Speicher haben, gerade genug, um Windows 8.1 installieren und betreiben zu können. Außerdem wird die Auflösung ihrer 7-Zoll-Displays wohl anfangs bei nur 1024x600 Pixeln liegen, also auf dem Niveau der aktuell verfügbaren Low-End-Tablets mit Android.
Diese ultragünstigen Windows-Tablets wären natürlich vor allem für Einsteiger interessant. Vor allem aber ihre Fähigkeit, ein vollwertiges x86-Betriebssystem zu bieten und dank der relativ hohen Leistungsfähigkeit der Atom "Bay Trail" Quadcore-SoCs mit Taktraten von bis zu 1,83 Gigahertz im TurboBoost auch auf größeren Displays nutzbar zu machen, macht sie attraktiv.
Offene Fragen
Durch den Verzicht auf die Integration eines 3G-Moduls würden die Kosten der neuen Windows-Tablets auf Intel-Basis vermutlich weiter fallen, so dass sie für umgerechnet weniger als 50 Euro angeboten werden könnten. Ob diese niedrigen Preise dann auch in Deutschland zu erwarten sind, darf allerdings bezweifelt werden. Offen ist außerdem, ob Windows 8.1 Update 1 die Verwendung eines Displays mit weniger als 768 vertikalen Bildpunkten überhaupt unterstützt, denn bisher wurde dies vorausgesetzt.
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