Mt. Gox: Hacker wollen Beweise für Betrug haben
Die Pleite der Bitcoin-Börse Mt. Gox schlägt nach wie vor hohe Wellen: Nun haben sich Hacker Zugriff auf (Webseiten-)Konten des Gründers verschafft und wollen dort Hinweise auf Betrug und Diebstahl gefunden haben.
Mt. Gox ist seit Ende Februar 2014 offline, nach einem vermeintlichen Hack fehlen der Börse zwischen 350 und 400 Millionen Dollar. Wohin das Geld gekommen ist, darüber herrscht aber nach wie vor Rätselraten, die Macher der Japan-basierten Plattform blieben bei ihrer Darstellung, dass es hier zu einem virtuellen Diebstahl gekommen sei.
Am Wochenende hat es aber eine neue Entwicklung gegeben, auch wenn sich diese vorerst nicht bestätigen lässt: Denn wie das Wirtschaftsmagazin Forbes schreibt, haben sich Hacker Zugriff auf zahlreiche Konten von Mt.-Gox-Gründer Mark Karpeles verschafft. Die Angreifer veröffentlichten auf dem Reddit-Konto sowie seinem persönlichen Blog eine wütende Brandrede, in der sie Karpeles beschuldigen, zumindest noch einen Teil des angeblich verschwundenen Bitcoin-Guthabens zu besitzen.
Als (angebliche) Beweise lieferten die Hacker eine Tabelle mit mehr als einer Million Transaktionen sowie einige persönliche Daten von Karpeles. Darunter ist auch eine 716 Megabyte große Datei, die den aktuellen Kontostand von Mt. Gox zeigen soll. In insgesamt 18 Ländern soll die Börse noch rund 950.000 Bitcoins besitzen. Sollte das der Wahrheit entsprechen, dann wäre das in der Tat bemerkenswert - denn als "gestohlen" gelten rund 744.000 Bitcoins, die Hacker bezeichnen Karpeles deshalb in wenig freundlichen Worten als Lügner.
Laut Forbes konnte die Echtheit der Hacker-Daten bisher nicht bestätigt werden, das Wirtschaftsmagazin zieht aber nicht zwangsläufig die gleichen Schlüsse wie die Hacker und meint, dass die nun veröffentlichten Transaktionen auch ein Beweis für schlechte Buchhaltung sein könnten: Der angebliche "Diebstahl" könnte also auch auf Schlamperei und Inkompetenz zurückführbar sein.
Siehe auch: Mt. Gox - War es Diebstahl oder "nur" Inkompetenz?
Am Wochenende hat es aber eine neue Entwicklung gegeben, auch wenn sich diese vorerst nicht bestätigen lässt: Denn wie das Wirtschaftsmagazin Forbes schreibt, haben sich Hacker Zugriff auf zahlreiche Konten von Mt.-Gox-Gründer Mark Karpeles verschafft. Die Angreifer veröffentlichten auf dem Reddit-Konto sowie seinem persönlichen Blog eine wütende Brandrede, in der sie Karpeles beschuldigen, zumindest noch einen Teil des angeblich verschwundenen Bitcoin-Guthabens zu besitzen.
Als (angebliche) Beweise lieferten die Hacker eine Tabelle mit mehr als einer Million Transaktionen sowie einige persönliche Daten von Karpeles. Darunter ist auch eine 716 Megabyte große Datei, die den aktuellen Kontostand von Mt. Gox zeigen soll. In insgesamt 18 Ländern soll die Börse noch rund 950.000 Bitcoins besitzen. Sollte das der Wahrheit entsprechen, dann wäre das in der Tat bemerkenswert - denn als "gestohlen" gelten rund 744.000 Bitcoins, die Hacker bezeichnen Karpeles deshalb in wenig freundlichen Worten als Lügner.
Laut Forbes konnte die Echtheit der Hacker-Daten bisher nicht bestätigt werden, das Wirtschaftsmagazin zieht aber nicht zwangsläufig die gleichen Schlüsse wie die Hacker und meint, dass die nun veröffentlichten Transaktionen auch ein Beweis für schlechte Buchhaltung sein könnten: Der angebliche "Diebstahl" könnte also auch auf Schlamperei und Inkompetenz zurückführbar sein.
Siehe auch: Mt. Gox - War es Diebstahl oder "nur" Inkompetenz?
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