Volvo: Pakete sollen bald ins Auto geliefert werden
Der Automobilkonzern Volvo will es seinen Kunden ermöglichen, dass sie ihre Autos auch als Paketstationen nutzen können. Damit reagiere man auf den zunehmenden Trend zum Online-Einkauf, so das Unternehmen.
Der Zustellservice, den Volvo auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorstellen will, soll dafür sorgen, dass die Lieferung stets zum Auto des Kunden gebracht wird - egal, wo dieser sich gerade befindet. Dazu wird ein digitaler Schlüssel erstellt. Wenn der Lieferdienst Waren zustellen oder auch abholen möchte, wird der Nutzer per Smartphone oder Tablet benachrichtigt, teilte das Unternehmen mit.
Mit der Annahme der Lieferung gibt der Nutzer den digitalen Schlüssel für den Boten frei und kann nachverfolgen, wann das Auto geöffnet und wieder abgeschlossen wird. Das neue System basiert auf der Telematik-App "Volvo On Call", zu deren Funktionen beispielsweise auch das Vorheizen oder Kühlen des Fahrzeugs mittels Smartphonesteuerung gehört. Zudem können sich Nutzer den Standort des geparkten Fahrzeugs oder den Tankfüllstand über das Mobiltelefon anzeigen lassen.
In einem Pilotprojekt mit 100 Teilnehmern hat der Autohersteller die neue Technik bereits getestet. Dabei bestätigten 86 Prozent, dass sie so Zeit gespart hätten - etwa weil sie nicht am Folgetag zum nächsten Postamt mussten. Volvo sieht in dem Dienst außerdem Potenzial, Kosten und Umweltbelastungen durch weniger Wege zu senken.
Vor allem aber soll ein Stressfaktor wegfallen. 60 Prozent der Menschen, die im vergangenen Jahr im Internet einkauften, hätten Studien zufolge Probleme mit der Zustellung gehabt. So sind mehr als die Hälfte aller Menschen nicht zu Hause, wenn die Ware geliefert wird. Fehlgeschlagene Zustellungen verursachen weitere Unannehmlichkeiten und Zeitverschwendung.
Und auch für die Zustelldienste soll die Technik Vorteile bringen. Denn im Durchschnitt müssen sie die Ware 2,8 Mal ausliefern, bis sie den Empfänger erreichen. Für die Lieferung ans Auto ist zwar die Umstellung auf flexiblere Systeme notwendig, doch diese Investitionen könnten sich nach Ansicht Volvos schnell bezahlt machen.
Mit der Annahme der Lieferung gibt der Nutzer den digitalen Schlüssel für den Boten frei und kann nachverfolgen, wann das Auto geöffnet und wieder abgeschlossen wird. Das neue System basiert auf der Telematik-App "Volvo On Call", zu deren Funktionen beispielsweise auch das Vorheizen oder Kühlen des Fahrzeugs mittels Smartphonesteuerung gehört. Zudem können sich Nutzer den Standort des geparkten Fahrzeugs oder den Tankfüllstand über das Mobiltelefon anzeigen lassen.
In einem Pilotprojekt mit 100 Teilnehmern hat der Autohersteller die neue Technik bereits getestet. Dabei bestätigten 86 Prozent, dass sie so Zeit gespart hätten - etwa weil sie nicht am Folgetag zum nächsten Postamt mussten. Volvo sieht in dem Dienst außerdem Potenzial, Kosten und Umweltbelastungen durch weniger Wege zu senken.
Vor allem aber soll ein Stressfaktor wegfallen. 60 Prozent der Menschen, die im vergangenen Jahr im Internet einkauften, hätten Studien zufolge Probleme mit der Zustellung gehabt. So sind mehr als die Hälfte aller Menschen nicht zu Hause, wenn die Ware geliefert wird. Fehlgeschlagene Zustellungen verursachen weitere Unannehmlichkeiten und Zeitverschwendung.
Und auch für die Zustelldienste soll die Technik Vorteile bringen. Denn im Durchschnitt müssen sie die Ware 2,8 Mal ausliefern, bis sie den Empfänger erreichen. Für die Lieferung ans Auto ist zwar die Umstellung auf flexiblere Systeme notwendig, doch diese Investitionen könnten sich nach Ansicht Volvos schnell bezahlt machen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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