John Carmack über seinen "bittersüßen" id-Abgang
Der Technik-Chef des Doom-Entwicklers id Software, John Carmack, hat Ende November etwas überraschend das legendäre Doom-Studio verlassen. In einem Interview erklärte er nun genauer die Gründe dafür: id hat sich Oculus Rift verweigert.
Seit vergangenem Jahr ist Carmack Technikchef des Anbieters der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift. Wie er nun in einem Interview mit der Tageszeitung USA Today verriet, war sein neuer Arbeitgeber auch direkt für sein Ausscheiden bei id Software verantwortlich.
Das Spielestudio, das mit Wolfenstein 3D und später Doom ein ganzes Genre (Shooter) miterfunden und geprägt hat, wollte sich von Carmack nämlich nicht vom Potenzial der VR-Brille überzeugen lassen. Genauer gesagt wollte Carmack einen Deal zwischen der id-Mutter ZeniMax und Oculus VR einfädeln. Dadurch hätten Spiele wie Doom 4 und Wolfenstein: The New Order die Virtual-Reality-Brille unterstützt.
John Carmack ist aktuell Technikchef bei Oculus VR
Vor allem Doom 4 hätte nach Einschätzung des id-Mitgründers enorm von Oculus Rift profitiert: "Es wäre ein riesiger Gewinn gewesen", so Carmack. Doch daraus wurde nichts: "Sie konnten sich nicht einigen, was mich sehr traurig gemacht hat."
Der Programmierer, der für die Doom-Engine(s) hauptverantwortlich war, zeigte sich aber dermaßen überzeugt von der VR-Technologie, dass er sich entschied, seinen Vertrag bei id nicht zu verlängern. Virtuelle Realität sei "eine Erfahrung, die sich Leute schon seit Jahrzehnten wünschen", meint Carmack.
Zudem sagte der Kult-Coder, dass das klassische Programmieren für PC und Konsolen zuletzt immer weniger interessanter für ihn geworden sei: "Wir haben längst die (Hardware-)Leistung, von der wir stets geträumt haben und noch mehr." Dennoch sei es kein leichter Abschied gewesen, sondern ein "bittersüßer". Man habe bei id "majestätische und wundervolle Dinge" erschaffen, auf die man mit Stolz zurückblicken könne, sagte Carmack.
Siehe auch: Spiele-Legende John Carmack verlässt id Software
Das Spielestudio, das mit Wolfenstein 3D und später Doom ein ganzes Genre (Shooter) miterfunden und geprägt hat, wollte sich von Carmack nämlich nicht vom Potenzial der VR-Brille überzeugen lassen. Genauer gesagt wollte Carmack einen Deal zwischen der id-Mutter ZeniMax und Oculus VR einfädeln. Dadurch hätten Spiele wie Doom 4 und Wolfenstein: The New Order die Virtual-Reality-Brille unterstützt.
John Carmack ist aktuell Technikchef bei Oculus VR
Vor allem Doom 4 hätte nach Einschätzung des id-Mitgründers enorm von Oculus Rift profitiert: "Es wäre ein riesiger Gewinn gewesen", so Carmack. Doch daraus wurde nichts: "Sie konnten sich nicht einigen, was mich sehr traurig gemacht hat."
Der Programmierer, der für die Doom-Engine(s) hauptverantwortlich war, zeigte sich aber dermaßen überzeugt von der VR-Technologie, dass er sich entschied, seinen Vertrag bei id nicht zu verlängern. Virtuelle Realität sei "eine Erfahrung, die sich Leute schon seit Jahrzehnten wünschen", meint Carmack.
Zudem sagte der Kult-Coder, dass das klassische Programmieren für PC und Konsolen zuletzt immer weniger interessanter für ihn geworden sei: "Wir haben längst die (Hardware-)Leistung, von der wir stets geträumt haben und noch mehr." Dennoch sei es kein leichter Abschied gewesen, sondern ein "bittersüßer". Man habe bei id "majestätische und wundervolle Dinge" erschaffen, auf die man mit Stolz zurückblicken könne, sagte Carmack.
Siehe auch: Spiele-Legende John Carmack verlässt id Software
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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