John Carmack: Steam-OS-Strategie ist "riskant"
Der Mitgründer des legendären Doom-Studios id Software, John Carmack, meint, dass Valve mit Steam OS und Steam Machines ein großes Wagnis eingehe. Aber: Wenn jemand das schaffen kann, dann der Steam-Betreiber.
John Carmack, der bei id stets für die technische Umsetzung der Spiele des Kult-Studios zuständig war, ist sich nicht sicher, dass das Linux-basierte Betriebssystem tatsächlich eine gute Idee von Valve ist, berichtet PCGamesN . Im Rahmen eines von Nvidia veranstalteten Podiumsgesprächs sagte Carmack, dass es ihm "etwas riskant erscheint, alles in Richtung Linux umzusiedeln."
Gleichzeitig gab Carmack aber auch zu, dass er sich in Vergangenheit im Zusammenhang mit Valve bzw. Steam schon einmal grob geirrt habe: "Valve ist ganz am Anfang von Steam an id herangetreten und hat uns gefragt, ob sie Doom 3 nicht zum (exklusiven) Steam-Starttitel machen könnten", sagte die id-Software-Legende. "Daraufhin haben wir im Wesentlichen gesagt: 'Seid ihr verrückt? Es wäre irre, sich an eine kleine fiktive digitale Vertriebsplattform zu binden', aber Valve hat eine starke und lange Partie hingelegt."
Nun sei Carmack eigenen Aussagen nach zu einer ähnlichen Meinung gelangt: "Ich fürchte, ich wäre (Anm.: ohne die damalige Fehleinschätzung) jetzt am gleichen Punkt angekommen und würde wieder sagen: 'Ihr wollt ein eigenes Konsolen-Betriebssystem machen? Seid ihr verrückt?'"
Carmack räumt aber ein, dass Valve vielleicht aber in zehn Jahren erneut auf Milliarden-Profite zurückblicken könnte und ihn damit eines besseren belehrte. Er halte die Strategie, alles auf Linux umzustellen, zwar auch aus heutiger Sicht für gewagt, aufgrund früherer Erfahrungen zögere er aber dennoch, sie zu kritisieren: "Wäre es ein beliebiges Unternehmen, dann wäre ich pseudo-spöttisch, aber da es Valve ist, lass ich das."
Siehe auch: Valve kündigt eigenes Betriebssystem Steam OS an
Gleichzeitig gab Carmack aber auch zu, dass er sich in Vergangenheit im Zusammenhang mit Valve bzw. Steam schon einmal grob geirrt habe: "Valve ist ganz am Anfang von Steam an id herangetreten und hat uns gefragt, ob sie Doom 3 nicht zum (exklusiven) Steam-Starttitel machen könnten", sagte die id-Software-Legende. "Daraufhin haben wir im Wesentlichen gesagt: 'Seid ihr verrückt? Es wäre irre, sich an eine kleine fiktive digitale Vertriebsplattform zu binden', aber Valve hat eine starke und lange Partie hingelegt."
Nun sei Carmack eigenen Aussagen nach zu einer ähnlichen Meinung gelangt: "Ich fürchte, ich wäre (Anm.: ohne die damalige Fehleinschätzung) jetzt am gleichen Punkt angekommen und würde wieder sagen: 'Ihr wollt ein eigenes Konsolen-Betriebssystem machen? Seid ihr verrückt?'"
Carmack räumt aber ein, dass Valve vielleicht aber in zehn Jahren erneut auf Milliarden-Profite zurückblicken könnte und ihn damit eines besseren belehrte. Er halte die Strategie, alles auf Linux umzustellen, zwar auch aus heutiger Sicht für gewagt, aufgrund früherer Erfahrungen zögere er aber dennoch, sie zu kritisieren: "Wäre es ein beliebiges Unternehmen, dann wäre ich pseudo-spöttisch, aber da es Valve ist, lass ich das."
Siehe auch: Valve kündigt eigenes Betriebssystem Steam OS an
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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