Microsoft: Smart-Lift weiß, wohin Passagiere wollen
Knöpfedrücken war gestern: Microsoft Research bringt bei einem neuen Projekt künstliche Intelligenz und Aufzüge zusammen. Der Smart-Lift bringt Passagiere auf das richtige Stockwerk, ohne das diese aktiv werden müssen.
Der schlaue Microsoft-Lift
Künstliche Intelligenz gilt als einer der Zukunftstrends. Auch Microsoft will mit AI hoch hinaus. Wie Peter Lee, Chef von Microsoft Research in einem Interview mit Bloomberg mitteilte, wird aktuell in keinen anderen Entwicklungsbereich so viel investiert.
Unter anderem arbeitet man in der Forschungsabteilung des Konzerns gerade an einem schlauen Aufzug. Der soll mit der Zeit ganz selbstständig lernen, auf welches Stockwerk die Passagiere gebracht werden wollen.
Peter Lee: Chef von Microsoft Research
Um Nutzer automatisch ans Ziel bringen zu können, muss der Smart-Lift aber erst mal in einer Kennenlern-Phase das Verhalten der Mitfahrer beobachten und daraus Schlüsse auf die Absichten ziehen. Dafür haben die Microsoft-Forscher in einem ersten Versuchsaufbau eine Reihe Sensoren vor einem Aufzug angebracht. Über einen Zeitraum von 3 Monaten durfte der Lift dann seine Eindrücke von den täglichen Bewegungen der Passagiere sammeln.
Laut Lee wurden bei dieser Analyse keine Techniken wie Gesichtserkennung eingesetzt. Für die Forscher war das Ziel, dass die künstliche Intelligenz nur mit Hilfe von Bewegungsdaten lernt, die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. "Ohne jegliche Programmierung war dieses intelligente System dazu in der Lage, die Absichten der Menschen zu verstehen und nach ihren Wünschen zu handeln", beschreibt Lee in dem Interview die Ergebnisse dieser Bemühungen.
Der smarte Aufzug, der genau hinschaut
Wilde Forschung für die Zukunft
Für Microsoft ist der schlaue Aufzug aber nur eine Möglichkeit, Ideen zu testen, die später unser ganzes Leben beeinflussen könnten. Lee ist sich sicher, dass wir in Zukunft von Sensoren umgeben sein werden, die unser Verhalten analysieren und damit Rückschlüsse auf unsere Wünsche zulassen.
Dass diese Idee der intelligenten Umgebung bei vielen Menschen auch Ängste schürt, ist dem Microsoft Chef-Forscher natürlich bewusst. Angesprochen auf dieses Thema kann sich Lee einen kleinen Witz aber nicht verkneifen: "Wenn wir im Flur rumscherzen machen wir manchmal auch einen Witz über Skynet". Laut dem Chef von Microsoft Research ist es aber genau deshalb so wichtig, jetzt die Grenzen für solche Technologien abzustecken.
Künstliche Intelligenz gilt als einer der Zukunftstrends. Auch Microsoft will mit AI hoch hinaus. Wie Peter Lee, Chef von Microsoft Research in einem Interview mit Bloomberg mitteilte, wird aktuell in keinen anderen Entwicklungsbereich so viel investiert.
Unter anderem arbeitet man in der Forschungsabteilung des Konzerns gerade an einem schlauen Aufzug. Der soll mit der Zeit ganz selbstständig lernen, auf welches Stockwerk die Passagiere gebracht werden wollen.
Peter Lee: Chef von Microsoft Research
Um Nutzer automatisch ans Ziel bringen zu können, muss der Smart-Lift aber erst mal in einer Kennenlern-Phase das Verhalten der Mitfahrer beobachten und daraus Schlüsse auf die Absichten ziehen. Dafür haben die Microsoft-Forscher in einem ersten Versuchsaufbau eine Reihe Sensoren vor einem Aufzug angebracht. Über einen Zeitraum von 3 Monaten durfte der Lift dann seine Eindrücke von den täglichen Bewegungen der Passagiere sammeln.
Laut Lee wurden bei dieser Analyse keine Techniken wie Gesichtserkennung eingesetzt. Für die Forscher war das Ziel, dass die künstliche Intelligenz nur mit Hilfe von Bewegungsdaten lernt, die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. "Ohne jegliche Programmierung war dieses intelligente System dazu in der Lage, die Absichten der Menschen zu verstehen und nach ihren Wünschen zu handeln", beschreibt Lee in dem Interview die Ergebnisse dieser Bemühungen.
Der smarte Aufzug, der genau hinschaut
Wilde Forschung für die Zukunft
Für Microsoft ist der schlaue Aufzug aber nur eine Möglichkeit, Ideen zu testen, die später unser ganzes Leben beeinflussen könnten. Lee ist sich sicher, dass wir in Zukunft von Sensoren umgeben sein werden, die unser Verhalten analysieren und damit Rückschlüsse auf unsere Wünsche zulassen.
Dass diese Idee der intelligenten Umgebung bei vielen Menschen auch Ängste schürt, ist dem Microsoft Chef-Forscher natürlich bewusst. Angesprochen auf dieses Thema kann sich Lee einen kleinen Witz aber nicht verkneifen: "Wenn wir im Flur rumscherzen machen wir manchmal auch einen Witz über Skynet". Laut dem Chef von Microsoft Research ist es aber genau deshalb so wichtig, jetzt die Grenzen für solche Technologien abzustecken.
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