Microsoft Research baut das Ökosystem Erde nach
Die Entwickler von Microsofts Research-Abteilung und Wissenschaftler in Diensten der UNO wollen erstmalig ein Computer-Modell erzeugen, das alle Ökosysteme der Erde abdeckt.
Das Projekt steht unter der Federführung des United Nations Environment Programme World Conservation Monitoring Centre (UNEP-WCMC). In diesem arbeiten die Umwelt-Arbeitsgruppen der UNO und die weltweit größten Umweltschutzverbände zusammen.
Durch das erdumfassende Modell sollen die zahlreichen Forschungen über die Biodiversität in zahlreichen einzelnen Ökosystemen zusammengeführt und völlig neue Erkenntnisse über deren Wechselwirkungen gewonnen werden, berichten die Forscher in einer Veröffentlichung im Wissenschaftsmagazin 'Nature'. Das soll es letztlich ermöglichen, der Politik deutlich bessere Informationen darüber bereitzustellen, welche Maßnahmen für den Erhalt der Arten getroffen werden müssen.
Hinsichtlich des Aufbaus des vereinheitlichen Modells nimmt man dabei Anleihen an der Entwicklung von Klimamodellen, die in den letzten Jahren zu einem immer besseren Verständnis der Zusammenhänge rund um das Problem der Erderwärmung und einer drohenden globalen Klimakatastrophe führten. Statt der Wechselwirkung von Jahreszeiten, Luft- und Wasserströmungen und Treibhausgasen werden hier jetzt aber Parameter wie die Verfügbarkeit von Nahrung, Reproduktionsraten, Wanderungen von Arten und Lebensspannen einfließen.
Durch die Abbildung der Bewegung von Energien durch die Nahrungsketten will man so beispielsweise nicht mehr nur einzelne Arten in ihren Kontext einordnen, sondern weltweit ganze Gruppen von Spezies erfassen, die in ihren Lebensräumen eine ähnliche Rolle einnehmen. Wissenschaftler sollen so leichter erkennen können, wie es um die Gesundheit eines bestimmten Ökosystems bestellt ist.
In den letzten beiden Jahren wurde bereits ein Prototyp entwickelt, in dem sowohl terrestrische als auch maritime Ökosysteme berücksichtigt werden können. Aktuell besteht noch kein Anspruch, ein perfektes Modell abzuliefern. Statt dessen soll die weltweite Wissenschafts-Community ermuntert werden, auf Basis der aktuellen Entwicklungen eigene Modelle zu entwerfen, damit sich die einzelnen Arbeiten gegenseitig befruchten und zu immer besseren Ergebnissen führen.
Durch das erdumfassende Modell sollen die zahlreichen Forschungen über die Biodiversität in zahlreichen einzelnen Ökosystemen zusammengeführt und völlig neue Erkenntnisse über deren Wechselwirkungen gewonnen werden, berichten die Forscher in einer Veröffentlichung im Wissenschaftsmagazin 'Nature'. Das soll es letztlich ermöglichen, der Politik deutlich bessere Informationen darüber bereitzustellen, welche Maßnahmen für den Erhalt der Arten getroffen werden müssen.
Hinsichtlich des Aufbaus des vereinheitlichen Modells nimmt man dabei Anleihen an der Entwicklung von Klimamodellen, die in den letzten Jahren zu einem immer besseren Verständnis der Zusammenhänge rund um das Problem der Erderwärmung und einer drohenden globalen Klimakatastrophe führten. Statt der Wechselwirkung von Jahreszeiten, Luft- und Wasserströmungen und Treibhausgasen werden hier jetzt aber Parameter wie die Verfügbarkeit von Nahrung, Reproduktionsraten, Wanderungen von Arten und Lebensspannen einfließen.
Durch die Abbildung der Bewegung von Energien durch die Nahrungsketten will man so beispielsweise nicht mehr nur einzelne Arten in ihren Kontext einordnen, sondern weltweit ganze Gruppen von Spezies erfassen, die in ihren Lebensräumen eine ähnliche Rolle einnehmen. Wissenschaftler sollen so leichter erkennen können, wie es um die Gesundheit eines bestimmten Ökosystems bestellt ist.
In den letzten beiden Jahren wurde bereits ein Prototyp entwickelt, in dem sowohl terrestrische als auch maritime Ökosysteme berücksichtigt werden können. Aktuell besteht noch kein Anspruch, ein perfektes Modell abzuliefern. Statt dessen soll die weltweite Wissenschafts-Community ermuntert werden, auf Basis der aktuellen Entwicklungen eigene Modelle zu entwerfen, damit sich die einzelnen Arbeiten gegenseitig befruchten und zu immer besseren Ergebnissen führen.
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Christian Kahle
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