Smartphones: Intel gründet Sparte für 'Neue Geräte'
Der weltgrößte Halbleiterkonzern Intel hat die Gründung einer neuen, wichtigen Unternehmenssparte für sogenannte "New Devices" ("Neue Geräte") bekanntgegeben.
Der ehemalige Apple-Manager Mike Bell soll ihr Chef werden und Intel zu einer Führungsposition unter den Lieferanten von Prozessoren für Smartphones und Tablets verhelfen.
Als eine seiner ersten Amtshandlungen nach dem Weggang des bisherigen Intel-CEOs Paul Otellini hat der neue Chef Brian Krzanich in einer internen E-Mail die Gründung der neuen "New Devices"-Sparte angekündigt. Diese soll die Bemühungen des Unternehmens zur Entwicklung von Prozessorplattformen für Smartphones und Tablets bündeln.
Der Manager Mike Bell übernimmt die Führung von Intel New Devices und die Entwicklung neuer CPUs für mobile Geräte sowie die Arbeit an neuen Technologien und soll Produkt-Trends voranbringen. Bell war bisher zusammen mit Hermann Eul, der im Rahmen der Übernahme von Infineon zu Intel kam, für das Geschäft mit Mobil-Chips zuständig.
Bell war früher für Apple und später für den inzwischen von Hewlett-Packard übernommenen Smartphone-Hersteller Palm tätig. Er kam erst 2010 zu Intel und schaffte es innerhalb von weniger als zwei Jahren, dafür zu sorgen, dass inzwischen eine Reihe von Android-Smartphones mit energiesparenden Intel "Medfield" Prozessoren erhältlich sind. Bell ist für seinen unorthodoxen aber äußerst agilen Führungsstil bekannt und bekam schon unter Otellini freie Hand, um möglichst rasch einen Einstieg in das Geschäft mit Smartphone- und Tablet-CPUs zu erreichen.
Künftig wird Hermann Eul alleiniger Chef der Abteilung für Mobil-Chips. Krzanich kündigte außerdem an, dass die Chefs der anderen drei wichtigsten Unternehmensteile von Intel - der PC Client Gruppe, der Mobile Communications Abteilung und der Server-Sparte - künftig direkt ihm selbst unterstellt sein werden, statt wie bisher Dadi Perlmutter als Chef der Intel Architecture Group Bericht zu erstatten.
Bell soll künftig dafür sorgen, dass Intel neue Trends früher erkennt und schneller auf die Entwicklung des Marktes reagieren kann. Erst vor kurzem hatte Ex-Intel-Chef Otellini verlauten lassen, dass er keine Entscheidung seiner Karriere stärker bedauert, als den Verzicht auf die Lieferung von Prozessoren für das erste iPhone von Apple.
Als eine seiner ersten Amtshandlungen nach dem Weggang des bisherigen Intel-CEOs Paul Otellini hat der neue Chef Brian Krzanich in einer internen E-Mail die Gründung der neuen "New Devices"-Sparte angekündigt. Diese soll die Bemühungen des Unternehmens zur Entwicklung von Prozessorplattformen für Smartphones und Tablets bündeln.
Der Manager Mike Bell übernimmt die Führung von Intel New Devices und die Entwicklung neuer CPUs für mobile Geräte sowie die Arbeit an neuen Technologien und soll Produkt-Trends voranbringen. Bell war bisher zusammen mit Hermann Eul, der im Rahmen der Übernahme von Infineon zu Intel kam, für das Geschäft mit Mobil-Chips zuständig.
Bell war früher für Apple und später für den inzwischen von Hewlett-Packard übernommenen Smartphone-Hersteller Palm tätig. Er kam erst 2010 zu Intel und schaffte es innerhalb von weniger als zwei Jahren, dafür zu sorgen, dass inzwischen eine Reihe von Android-Smartphones mit energiesparenden Intel "Medfield" Prozessoren erhältlich sind. Bell ist für seinen unorthodoxen aber äußerst agilen Führungsstil bekannt und bekam schon unter Otellini freie Hand, um möglichst rasch einen Einstieg in das Geschäft mit Smartphone- und Tablet-CPUs zu erreichen.
Künftig wird Hermann Eul alleiniger Chef der Abteilung für Mobil-Chips. Krzanich kündigte außerdem an, dass die Chefs der anderen drei wichtigsten Unternehmensteile von Intel - der PC Client Gruppe, der Mobile Communications Abteilung und der Server-Sparte - künftig direkt ihm selbst unterstellt sein werden, statt wie bisher Dadi Perlmutter als Chef der Intel Architecture Group Bericht zu erstatten.
Bell soll künftig dafür sorgen, dass Intel neue Trends früher erkennt und schneller auf die Entwicklung des Marktes reagieren kann. Erst vor kurzem hatte Ex-Intel-Chef Otellini verlauten lassen, dass er keine Entscheidung seiner Karriere stärker bedauert, als den Verzicht auf die Lieferung von Prozessoren für das erste iPhone von Apple.
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